Licht und Raum als Einheit – GeorgBechterLicht zaubert aus einem minimalistischen 28mm-Durchmesser ganz viel Licht

Durchdachte Licht-Ästhetik

Früher an später denken – was für die Altersvorsorge gilt, ist bei der Lichtplanung nicht falsch. Georg Bechter hat sein auf einem Bajonettsystem basierendes Dot 28-Lichtprogramm zur flexiblen Leuchtenmontage weiter perfektioniert.

Wie oft hat man sich beim Montieren von filigranen Leuchten nicht schon eine dritte oder gar vierte Hand gewünscht? Dass das nicht sein muss, beweist Georg Bechter aus dem Bregenzerwald. Für den gelernten Tischler, Architekten und Lichtpionier sind dabei neben der perfekten Lichttechnik genauso Gestaltungsgrundsätze elementar: Schönheit, Schlichtheit und die Inspirationskraft der Dinge. Ein kleiner Punkt für die Decke, aber volles Licht für den Raum. Schön und schlicht ist das Leuchtensystem, das er uns beim dds-Vor-Ort-Termin vor 18 Monaten in seiner Manufaktur vorgestellt hatte. Jetzt zur Light & Building in Frankfurt stellte er die Fortschreibung des Systems vor. Entwickelt wurde beispielsweise eine Variante mit noch höherer Lichtausbeute. Aus den nur 28 mm kleinen Lichtpunkten von Dot 28 strömen nun über 1000 Lumen bei der Leuchte »4 Dot 28 Power« – ein kraftvoller, aber weicher Lichtkegel, der sich in den Raum ausbreitet.

Mit minimalistisch gehaltenen Deckenauslässen gibt es zudem erweiterte Möglichkeiten, um Pendelleuchten elegant abzuhängen. Aufhängung und Elektroanschluss werden auf nur 28 mm gebündelt und in die Decke integriert. In verschiedenen technischen und gestalterischen Ausführungen bietet eine »Components-Serie« integrierte Deckenanschlusslösungen für jede herstellerunabhängige Leuchte. Einem jahrzehntelang bestehenden Ärgernis wird damit ein Ende gesetzt. Der Baldachinauslass bietet nicht nur einen großen ästhetischen Gewinn für den Raum, sondern zeichnet sich auch durch seine Anwenderfreundlichkeit und den einfachen Einbau aus. -HN