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Transparente Bürogestaltung bei HPP Architekten

Transparente Bürogestaltung bei HPP Architekten
Ein Ort des Wohlbefindens

Büroarbeitswelten durchlaufen aktuell eine Phase beschleunigter Veränderungen. Der neue Hauptsitz des Architekturbüros HPP bietet Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit.

Im Düsseldorfer Medienhafen wurde 2020 der neue Hauptsitz von HPP Architekten fertiggestellt. Über den beiden Untergeschossen entwickelt sich zur Hammer Straße ein Wohnbaukörper, zum Zollhof ein Bürobaukörper und im gesamten Erdgeschoss eine Gastronomie- und Eventnutzung – im wahrsten Sinne eine Mixed-use-Immobilie. Entstanden ist das Projekt nach Plänen von HPP Architekten für den Projektentwickler Interboden. Die klare, körperhafte Architektur nimmt die Fluchten der Nachbargebäude auf und bezieht sich mit seiner robusten Betonfassade auf die vormals industrielle Nutzung des Gebietes. Die subtile Trennung der Funktionsbausteine erfolgt durch Einschnitte, Unterschnitte und Rücksprünge und verleiht dem Gebäude eine skulpturale Wirkung.

Gleichzeitig werden so Räume definiert und das Gebäude mit seiner Umgebung vernetzt. Der transparente Glaskubus an der Ecke Zollhof/Kretschmar Straße stellt eine kraftvolle Verbindung zum öffentlichen Raum her, markiert den Eingang zu den Büros und ist Auftakt zu der Freitreppe, die eine überzeugende Beziehung zwischen Straßenraum und Innenhof herstellt.

Einladende Transparenz

»Das Gebäude kommuniziert mit seiner Umgebung und lädt eine interessierte Öffentlichkeit ein, Einblicke in unsere Arbeitswelt zu erhalten. So auch die HPP-Lounge im Erdgeschoss des Glaskubus, die den Mitarbeitern zur Verfügung steht, aber auch Raum für Veranstaltungen bietet«, beschreibt Antonino Vultaggio, verantwortlicher HPP-Gesellschafter. »Als Architekturbüro, das seit über 80 Jahren in Düsseldorf beheimatet ist und über die Jahrzehnte stadtbildprägend geworden ist, haben wir den Anspruch, Teil des öffentlichen Raums zu sein«, erläutert Gerhard G. Feldmeyer, geschäftsführender Gesellschafter bei HPP Architekten. Das Architektenteam bezog im neuen Gebäude mit 170 Mitarbeitern eine 3300 qm große Bürofläche über drei Etagen. Als »Werkstätte des kreativen Schaffens« bieten die inspirierenden Räume Orte des agilen Arbeitens und der Kommunikation: Konferenz- und Projekträume, Hubs, Telefonbooths und Sitznischen. Die gemeinschaftlichen Bereiche wechseln sich mit Rückzugsmöglichkeiten ab und bieten dem Mitarbeiter sowohl für die Besprechung im Team als auch für konzentriertes Arbeiten den richtigen Ort. Helle Farben, offene Decken mit abgehängten Kühl- und Akustiksegeln und gläserne Einbauten schaffen eine produktive Atmosphäre.

»Natürlich hat auch bei uns das flexible Arbeiten Einzug erhalten«, so Gerhard G. Feldmeyer. Die entsprechende Medientechnik war die Grundlage für das standortübergreifende, vernetzte Remote-Arbeiten. »Umso wichtiger wurde unser neuer Hauptsitz aber vor allem als Ort der Begegnung, der Identifikation und des Wohlbefindens. Trotz aller Flexibilisierung braucht Arbeit einen Ort, an dem Austausch stattfindet und die Unternehmenskultur gelebt werden kann«, ergänzt Feldmeyer. -HN


Steckbrief

HPP ist eine der ältesten Architektenpartnerschaften Deutschlands. 85 Jahre nach der Gründung wird das Büro heute von der vierten Architektengeneration geführt.

www.hpp.com

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