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Türenhersteller Huga will kräftig wachsen

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Türenhersteller Huga will kräftig wachsen

Blick auf das Huga-Werk in Gütersloh
Nachdem die Huga Anfang 2013 von der Hörmann-Gruppe übernommen worden war, war es ruhig um den Türenhersteller aus Gütersloh geworden. Jetzt geht das traditionsreiche Unternehmen in die Offensive. Auf einer Pressekonferenz am 9. Juni 2016 stellte Geschäftsführer Manfred Großjohann die Marschrichtung für die kommenden Jahre vor. Danach will Huga bis in fünf Jahren seinen Absatz um die Hälfte erhöhen. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass der Absatz von heute 200 000 Türelementen auf 300 000 gesteigert werden soll. Dafür hat das Unternehmen unter der Regie von Hörmann in den letzten drei Jahren rund 15 Mio. Euro investiert. So wurden zwei neue Produktionshallen gebaut, eine neue Versandhalle errichtet, die Fertigungsprozess optimiert und der Maschinenpark modernisiert. Geblieben, so die Aussage des Gütersloher Herstellers, ist der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens. So ist ein Alleinstellungsmerkmal von Huga-Türen die seit vielen Jahren bekannte »Durat«-Oberfläche. Hierbei werden melaminharzgetränkte Papiere auf einer Kurztaktpresse unter hoher Temperatur und hohem Druck direkt mit dem Trägermaterial verpresst. Das Ergebnis ist eine Kunststoffoberfläche, die deutlich widerstandsfähiger als die sonst üblichen CPL-Oberflächen ist. Als weiteres Qualitätsmerkmal sieht man bei Huga konstruktive Details wie z.B. 25 mm starke Futterbretter, Bekleidungen aus MDF und nicht zuletzt die Montagefreundlichkeit der Zargen.

Mit dem beschriebenen Qualitätsanspruch und einem Komplettprogramm aus kunststoffbeschichteten Türen, Lack-, Furnier- und Glastüren positioniert sich Huga im oberen Mittelfeld des Marktes. Das angepeilte Wachstum soll u.a. durch Synergieeffekte erreicht werden, die sich aus der Zugehörigkeit zu Hörmann ergeben. Zur Hörmann-Gruppe gehören neben Huga auch der Objekttürenspezialist Schörghuber und der Aluminiumverabreiter Alukon.
Huga beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und beliefert den Holzfachhandel sowie Verarbeiter aus dem Tischlerhandwerk und dem Innenausbau. Ein beträchtlicher Anteil der Aufträge werden komissionsbezogen in Stückzahl 1 gefertigt.
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