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Studieren, wo Platz ist

Möbel
Studieren, wo Platz ist

Architekturstudierende der TU München und Schreinerazubis der SHG Garmisch-Partenkirchen entwickeln zeitgemäße Studiolos.

Studiolo meint im Italien der Renaissance eine Kammer zum Studieren, bezeichnet aber auch einen Schreibschrank oder Schreibtisch. In Zeiten knapper Räume an den Universitäten haben Architekturstudierende der TU München in einem Entwurfsprojekt für drei verschiedene Raumsituationen der TU solche Studiermöbel entwickelt und mit Auszubildenden im dritten Lehrjahr an der Berufsfachschule für Schreiner in Garmisch-Partenkirchen umgesetzt: Eine nicht mehr benötigte Garderobe aus Stahlrohr wird durch ergänzende Korpuselemente und Hocker zum temporären Arbeitsplatz. Hier ist ein Möbelentwurf gelungen, der kongenial mit dem Bestand korrespondiert. Ambitioniert und zwischen Möbel- und Innenausbau angesiedelt, war das Projekt, ovale Fensternischen eines leer stehenden Turmzimmers mit Korpusvolumen aus Dreischichtplatten zu umkleiden und auf diese Weise zu einem Arbeitsplatz mit geschickt platziertem Stauraum auszubauen. Vor allem die anspruchsvollen Fensterkonturen haben die Schreiner hier vor Herausforderungen gestellt. Ein weiterer Entwurf galt mobilen Arbeitsplätzen. Das Projekt Studiolo hat über seine sichtbaren Ergebnisse hinaus zur wichtigen gegenseitigen Wertschätzung der werdenden Architekten und Schreiner beigetragen. –JN

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