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Der Ur-Transporter

Marketing & Betriebsführung
Der Ur-Transporter

Der erste VW-Transporter kam im März 1950 auf den Markt. Heute ist die T-Baureihe von Volkswagen in ihrer Klasse der unangefochtene europäische Marktführer. Andreas Fritzsche stellt den Platzhirsch und dessen wichtigste Mitstreiter vor.

Andreas Fritzsche

Die aktuelle T-Baureihe ist bereits die fünfte Generation des VW-Transporters: Ein Kurzhauber mit quer eingebautem Frontmotor und Frontantrieb. Neben den serienmäßigen Kastenwagen, Kombis, Pritschen und Doppelkabinen gibt es unterschiedliche Sonderversionen: bis zum Rockton für den extremen Einsatz im Gelände über 400 unterschiedliche Transporter! Diese Auswahl ist kaum zu übertreffen. Das breite Spektrum der unterschiedlichen Laderaumkapazitäten macht den »Bulli« zum führenden leichten Nutzfahrzeug zwischen 2,6 und 3,2 Tonnen. Der alte Kosename entstand übrigens nicht aus den Begriffen Bus und Lieferwagen – er ist von dem »bulligen« Erscheinungsbild der Front des T 1 abgeleitet.
Die Karosserie des T 5 zeigt Größe: 4890 mm lang, 1904 mm breit, 1990 mm hoch. Maße, die sich noch vergrößern lassen: Auf Wunsch wächst die Länge auf 5290 mm und die Höhe auf 2176 oder 2476 mm! So stehen Frachträume zwischen 5,8 und 9,3 Kubikmetern zur Verfügung. Die Hochdachvariante bietet im Innenraum eine Stehhöhe von 1940 mm und lässt sich als Kastenwagen oder Kombi bestellen. Gegen Aufpreis ist eine erhöhte Schiebetür lieferbar, Hecktüren ragen serienmäßig bis ins Dach.
Drei Benziner von 85 bis 150 kW (116 bis 204 PS) und fünf TDI-Motoren von 62 bis 132 kW ( 84 bis 180 PS) sind als Fronttriebler mit Schaltgetriebe, mit automatisierten Schaltgetriebe DSG und als Allradler »4Motion« erhältlich; alle TDI optional auch mit der sparsamen BlueMotion-Technologie.
Zwei starke Trümpfe
So kann die T-Baureihe von Volkswagen besonders durch ihre Modellvielfalt und die drehmomentstarken wie sparsamen Common-Rail-Diesel überzeugen. Wenn dann noch die BlueMotion-Technologie mit Start-Stopp-System, Rekuperation und Geschwindigkeitsregelanlage sowie optimierten Reifen hinzukommt, sinkt der Kraftstoffverbrauch bei allen Dieseln nochmals um einen halben Liter. Seit Januar 2013 ist auch der stärkste Diesel, der 132 kW/180 PS starke BiTurbo, in allen Modellen auf Wunsch mit der BlueMotion Technology erhältlich. Der Kraftstoffverbrauch des Kastenwagens mit dieser Maschine als Frontantriebler mit Schaltgetriebe liegt bei 7,1 l Diesel, der CO2-Ausstoß bei 187g/km.
Der Transporter 5 mit 132-kW-TDI und BlueMotion-Technologie verfügt auch in Verbindung mit dem DSG-Getriebe über einen Freilauf: Nimmt der Fahrer den Fuß vom Gaspedal, wird der Motor selbsttätig entkuppelt und im Leerlauf gehalten. So kann das Fahrzeug weiter rollen und Sprit sparen. Der Freilauf wird unter anderem durch Betätigen der Bremse deaktiviert, der Motor bremst mit. Bei vorausschauender Fahrweise kann der Verbrauch so weiter reduziert werden. Preislich ist der Transporter TDI mit 132 kW und BlueMotion ab 30525 Euro netto zu haben.
Sportliches Sondermodell
Ein Hingucker ist der VW Transporter Kastenwagen nicht unbedingt – er wird von den gewerblichen Kunden meißt in schlichtem Weiß bestellt und erfüllt rein zweckgebundene Anforderungen. Mit dem Sondermodell »Edition« legt VW nun ein deutlich sportlicheres Design vor: Leichtmetallfelgen in mattem Schwarz, ein mattschwarzes Dach und schwarze Schweller sowie in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel schmücken die Karosserie. Innen bietet das Sondermodell Stoffsitze im Dessin »Tasamo«, ein Lederlenkrad, einen mit Leder bezogenen Schaltknauf und Handbremshebel sowie hochwertige Dekoreinlagen.
Das Sondermodell »Edition« ist als Kastenwagen mit kurzem Radstand und Flachdach in den fünf Lackierungen Candy-weiß, Salsa-Red sowie Natural- grey und Reflexsilber-Metallic erhältlich. Vom 75 kW/102 PS-TDI bis zum 2.0 TSI mit 150 kW/204 PS stehen jeweils drei kräftige Benziner und Diesel zur Wahl. Die Nettopreise starten mit 26846 Euro für den 85-kW-Benziner und mit 28126 Euro für den 75-KW-Diesel.
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