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Soziale Werkzeuge

Maschinen & Anlagen
Soziale Werkzeuge

Bosch gibt seinen Elektrowerkzeugen die Fähigkeit zur Kommunikation: Sie können per Bluetooth Informationen mit Smartphones austauschen – Gerätefunktionen sind per App steuerbar.

Knöpfe und Schalter am Gerät waren bisher die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Nach dem Willen der Bosch-Entwickler soll sich das ändern. Elektronische Datenübertragung, etwa per Bluetooth, macht auch andere Bedienkonzepte möglich: Geräteeinstellungen lassen sich in einer Smartphone-App vornehmen, das Gerät erhält also »Anweisungen«. Umgekehrt können Daten vom Gerät zum Smartphone wandern, das Gerät gibt »Rückmeldungen«: Ladestände und Motortemperatur können angezeigt werden, Laser-Messgeräte können ihre Daten senden, Geräte können ihren Standort mitteilen. Persönliche Einstellungen lassen sich speichern, wenn Geräte von mehreren Personen genutzt werden. All das gibt es schon. Bosch fasst nun die Entwicklung zu einem strategischen Konzept zusammen. Immer mehr Geräte werden mit Bluetooth ausgestattet – umgekehrt sind weniger verschiedene Apps nötig, um die Interaktivität zu nutzen: die Toolbox App fasst alles zusammen. Seit Herbst 2016 bietet Bosch sieben neue vernetzte Geräte an: einen Kombilaser, zwei Bohr- und zwei Schlagbohrschrauber, einen Winkelschleifer sowie ein Baustellenlicht. Zwei Laser-Entfernungsmesser und ein Thermodetektor, die durch Datenübertragung die Dokumentation erleichtern, waren schon vorher erhältlich. Im Übrigen – es wurde nicht vergessen – lassen sich alle Geräte nach wie vor auch manuell bedienen. -HN

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