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Zahlen, Daten, Fakten spornen an, so wie die Stoppuhr den Läufer
Bild: Fotolia Trueffelpix
Serie: Digitale Produktion im Holzhandwerk, Teil 6

Woran sich die Qualität der Arbeitsvorbereitung messen lässt

Ergebnisorientiertes Handeln bringt ein Unternehmen voran. Transparenz und Messdaten helfen Ihnen, es zu steuern und motivieren Ihre Mitarbeiter. Das sechste und letzte Leistungsfeld der Serie »Fit für morgen – die digitale Produktion« widmet sich den Ergebnissen.

Der letzte Beitrag der Serie Fit für morgen handelt von Ergebnissen. Leistungen zu messen, ist mit vielen Vorurteilen belastet: Mitarbeiter empfinden Bewertungen als Bedrohung, es entsteht Misstrauen oder Leistungsorientierung sorgt für unnötigen Druck, um nur einige zu nennen. Mit diesem Bericht möchte ich Ihnen aufzeigen, wie wichtig ergebnisorientiertes Handeln ist und welche Bereicherung es Ihrem Unternehmen bringen kann. Die Transparenz und die Messbarkeit sind wesentliche Bausteine Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter. Der Erfolg ist bei allem durchweg messbar, beim Rennfahrer an der Zeit, beim Musiker an der Anzahl verkaufter CDs, beim Talkmaster an der Einschaltquote. Messbarkeit ist die notwendige Voraussetzung, um überhaupt Spitzenleistung entwickeln zu können. Wer nicht kontrolliert, fördert letztendlich die Schwächen innerhalb einer Abteilung. Was wir in den Unternehmen brauchen, ist eine stärkere Ergebnisorientierung. Das fängt bereits bei der Stellenbeschreibung an. Ihr Blick soll auf dem »Wirken« und nicht auf dem »Tun« liegen. In Stellenanzeigen sollte es also nicht heißen »Der Mitarbeiter ist dafür zuständig, dass …«, sondern »Er sorgt dafür, dass …«. Letztendlich zeigt allein das Ergebnis, wie gut wir sind. Abteilungen und Mitarbeiter zu kontrollieren ist eine Hilfe zur Zielerreichung und keine Misstrauenskultur. Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Wir müssen uns klarmachen, dass wir für Resultate und nicht für Anstrengung bezahlt werden. Die Mühe zählt nicht.

Die Mühe zählt nicht

Ergebnisse und Messbarkeit wirken sich positiv aus. Ein Beispiel ist das Navi im Auto. Es zeigt uns die noch verbleibende Entfernung und Fahrtzeit bis zum Ziel. Auf dem Weg zu einem Termin gibt es Sicherheit und nimmt Stress. Ein anders Beispiel ist die Bergtour. Wer sich vorab mit ihrem Profil befasst hat, wartet nach dem ersten Berg und zwei Stunden Fußmarsch förmlich auf den mühsamen langen Gegenanstieg. Er ist mental darauf vorbereitet und teilt seine Kräfte vorausschauend ein. Keinen Überblick zu haben und reagieren zu müssen, kostet enorm viel Kraft und Energie. Ähnlich sollte es bei Ihrer Kapazitätsplanung verlaufen. Sie brauchen Zahlen, an welchen Sie erkennen können, was in den nächsten Wochen auf Sie zukommt. Nur so können Sie rechtzeitig handeln und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.

Messgrößen müssen transparent und nachvollziehbar sein. Sie können z. B. die Leistung Ihrer Mitarbeiter nicht an der Zahl der Überstunden messen. Diese könnten nämlich sowohl ein Maß für den Ehrgeiz als auch für das Absitzen von Zeit sein. Hier gilt es, Effektivität und Effizienz zu unterscheiden. Effektivität betrifft das, was wir machen, und Effizienz, wie wir es machen. Letztlich ergibt sich die Effizienz aus dem Verhältnis zwischen wertschöpfenden und (scheinbar) nicht wertschöpfenden Tätigkeiten. Aufräumen, Schulungen besuchen oder Mitarbeiter einweisen sind nicht direkt wertschöpfende Tätigkeiten. Projektstunden hingegen sind wertschöpfend. Diese Größe können Sie über jeden einzelnen Mitarbeiter, aber auch über gesamte Abteilungen auswerten.

Nur Resultate zählen

Die Effizienz ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Vielleicht hat Ihr Mitarbeiter während einer nicht wertschöpfenden Tätigkeit eine Strategie entwickelt und implementiert, wodurch zukünftig die Arbeit viel schneller läuft. Das heißt, die Effizienz war in dieser Zeit niedrig, die Effektivität wird jedoch zukünftig steigen. Die Effektivität ist die Wirkung pro Stunde und deshalb auch die wichtigere Kenngröße (z. B. Umsatz/Stunde). Das ist das Fieberthermometer Ihrer Abteilung und gleichzeitig eine wichtige Kenngröße und Basis für Ihre Kapazitätsplanung. Sie sehen, alles baut aufeinander auf.

Wichtig! Ein Nutzen liefert das alles allerdings nur, wenn Sie diese Zahlen dann auch für alle Beteiligten offenlegen. Ergebnisse sind enorm wichtig. ZDF – Zahlen, Daten, Fakten sind die Basis jeglicher Messbarkeit und das Natürlichste überhaupt. Bereits Kinder duellieren sich ständig – spaßeshalber und so manches Mal auch ernsthaft – durch Zahlen.

Nur offengelegte Zahlen spornen an

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Nach diesem letzten Teil der Serie und der Unternehmensanalyse wissen Sie jetzt in allen Bereichen – Team, Information, Methodik, Ergebnisse, Applikation, Vision –, wo Sie stehen. Jetzt liegt es an Ihnen. Kommen Sie gleich in die Umsetzung oder blocken Sie sofort einen Termin dafür. Dabei stehen Ihnen mein Team und ich gerne mit Rat und Tat zur Seite.


Zahlen, Daten und Fakten liefern Markus Faust nicht nur geschäftlich Transparenz, Orientierung und Zielsetzung. Sein Unternehmen
AV-Line Consulting berät Tischler und Schreiner in Fragen der Arbeitsvorbereitung, www.av-line-consulting.de.


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Wo stehe ich mit meiner Arbeitsvorbereitung und meinem Betrieb derzeit? Wo ist Handeln angesagt? Antwort gibt ein 30-Minuten-Selbsttest. AV-Line stellt diesen für die Leser dieses Beitrags auf ihrer Homepage zum Download zur Verfügung: www.av-line-consulting.de Jede Folge dieser Serie beleuchtet ein möglicherweise vom Test benanntes Handlungsfeld.