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Die im Mai anstehende Ligna werde erneut stark vom Thema Digitalisierung geprägt sein, kündigte Pekka Paasivaara (VDMA) an.
Foto: Deutsche Messe

Maschinenhersteller im Plus

Die deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen haben nach vorläufigen Zahlen im Fünfjahreszeitraum 2014 bis 2018 ihre Produktion von 2,4 Mrd. Euro auf den Rekordwert von 3,4 Mrd. Euro gesteigert. Dieses Wachstum, das sich im Vorjahr auf 8% belief, brachte viele Unternehmen an ihre Auslastungsgrenzen; dadurch haben sich auch die Lieferzeiten erhöht, teilweise auf über ein Jahr.

Für 2019 zeichne sich auf mehreren Märkten nun zwar eine Verlangsamung der Konjunktur ab, sagte der VDMA-Vorsitzende für den Holzbearbeitungsbereich-Bereich, Pekka Paasivaara, bei der Vorschau auf die Ligna in Hannover. Beim Verband geht man aber davon aus, dass die Branche im laufenden Jahr das hohe Niveau halten wird.

Den größten Teil der Produktion im Wert von 980 Mio. Euro (+5%) nahmen die Märkte in Europa auf. Die USA waren erneut größter Einzel-Exportmarkt, dorthin gingen deutsche Holzbearbeitungsmaschinen im Wert von 252 Mio. Euro (+20%). Die Länder Asiens stellten mit Exporten im Volumen von 348 Mio. Euro nach wie vor die wichtigste Exportregion, trotz eines Exportrückgangs um 7%, wobei die Ausfuhren nach China (241 Mio. Euro, +7%) diesen Rückgang abfederten.

Die im Mai anstehende Ligna werde erneut stark vom Thema Digitalisierung geprägt sein, kündigte Paasivaara an. Der VDMA und der europäische Verband Eumabois entwickelten momentan einen Standard zur Nutzung digitaler Plattformen, um Maschinen und Werkzeuge besser zu vernetzen. Er soll der modernen Holzverarbeitung neue Impulse verleihen. Selbst kleinere Einheiten ließen sich so mit geringem Aufwand in ein Produktionsnetzwerk einbinden.