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Die schafft was weg: Biesse Rover B 2267 in der Tischlerei des Bühnenservices Berlin

Hinter den Kulissen

Geeignet für Vollformatplatten, großer Z-Hub, fünf interpoliernde Achsen – das Pflichtenheft für die neue CNC von Deutschlands größtem Theaterdienstleister war anspruchsvoll. Kuper lieferte ein Gesamtpaket aus Maschine und Software, das keine Wünsche offenläßt.

Das vierachsige Bearbeitungszentrum des Bühnenservices der Stiftung Oper in Berlin genügte nicht mehr den gestiegenen Leistungs- und Kapazitätsanforderungen. Es sollten nun auch Vollformatplatten mit einer Größe von 5600 x 2100 mm in einer Aufspannung bearbeitet werden. Außerdem ist ein größeres Z-Maß erwünscht, verbunden mit der Möglichkeit, Fünfachs-interpolierend zu fräsen, unterstützt durch eine Software für die 3D-Modellkonstruktion, um gescannte 3D-Modelle einzulesen und zu bearbeiten. »Mit ihren Bearbeitungsparametern X = 6735 mm, Y = 2230 mm und Z=200-245 mm schafft die Rover B 2267 von Biesse genau das, was der Bühnenservice an außergewöhnlichen Formaten bewerkstelligen will«, beschreibt Rainer Lütkebohle, Leiter der Kuper-Kompetenz-Center Korbußen und Berlin, die Vorzüge dieses Flaggschiffs unter den CNC-Bearbeitungszentren. Er ergänzt: »Die Maschine hat fünf interpolierende Achsen, wobei die C-Achse und die B-Achse endlos drehbar sind. Auf der unabhängigen Z-Achse verfügt sie über einen Bohrkopf mit 30 einzeln abrufbaren Werkzeugspindeln. Und die Hauptspindel wechselt die benötigten Werkzeuge aus einem 33-fach-Kettenwechsler ein. Die Biesse Rover verfügt über einen Aufspanntisch mit zehn Konsolen mit je vier Modulen, die die Vakuumspanner und klemmende Spannmittel für vertikale und horizontale Werkstückfixierung aufnehmen können. Ausgestattet mit dem EPS-System fahren die Konsolen und Module automatisch in die programmierte Position. Für den Tagesbedarf wird die Maschine mit NC-Hops 7.0 programmiert. Dieses grafische Variantensystem der Direkt CNC-Systeme GmbH dient zur Erstellung von Teilevarianten mit Makrotechnik. Im 3D-Bereich kommt die TopSolid Wood CAD »Plus«-Konstruktionssoftware sowie die Fertigungssoftware TopSolid Wood CAM 2,5D zum Einsatz. Damit setzt die Tischlerei auf eine komplett integrierte CAD/CAM-Lösung.

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