Startseite » Technik »

Geht doch: Brandschutz im Denkmal

Sanierung mit Brandschutzelementen von Hoba
Geht doch: Brandschutz im Denkmal

RoteSchule-Grimma-014.jpg
Brandschutzwand im Treppenhaus der Roten Schule in Grimma Foto: Holzbau Schmid GmbH & Co. KG

Bei der brandschutztechnischen Ertüchtigung einer denkmalgeschützten Schule im sächsischen Grimma standen die Planer vor der Herausforderung, die Treppe brandschutztechnisch vom übrigen Gebäude zu trennen und so einen Fluchtweg zu schaffen. Das Erscheinungsbild des Gebäudes sollte dabei nicht negativ beeinflusst werden.

Rat holte man sich beim Brandschutzspezialisten Hoba Holzbau Schmid in Adelberg, der das Projekt von der Planung bis zur Umsetzung begleitete. Die Montage übernahm eine Schreinerei aus dem Landkreis Mittelsachsen.

Die Beteiligten entschieden sich dazu, den Brandabschnitt in jedem Stockwerk senkrecht zur Treppenlaufrichtung anzubringen. Es sollte nur eine Tür montiert werden. Diese ist allerdings zweiflügelig und besitzt eine Breite von 2,25 m (Höhe = 2,50 m). Sie entspricht der Feuerwiderstandsklasse T30 und hat nach DIN 18095 eine Rauchschutzfunktion. Rechts und links davon befindet sich je ein Glaselement (F30) mit einer Breite von 3,25 m und einer Höhe von knapp 3,90 m. Durch die Platzierung der Brandschutzwand einige Zentimeter hinter den prunkvollen Säulen kommen diese auch weiterhin gebührend zur Geltung. Helles Eichenholz betont auf dezente Weise den Unterschied zwischen dem Altbestand und der neu eingebauten Wand.

Holzbau Schmid GmbH & Co. KG

73099 Adelberg

Tel.: (07166) 5777

www.hoba.de

Anzeige
Aktuelles Heft
Titelbild dds - das magazin für möbel und ausbau 5
Aktuelle Ausgabe
05/2020

EINZELHEFT

ABO

dds-Zulieferforum
Grafik des Monats

Grafik: Jahresumsatz Tischler

dds auf Facebook


dds auf YouTube

Im dds-Channel auf YouTube finden Sie:
– Videos zu Beiträgen aus dds
– Kollegen stellen sich vor
– Praxistipps-Videos
– Maschinen & Werkzeuge

Abonnieren Sie dds auf YouTube »