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Schützenhilfe aus Nagold

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Schützenhilfe aus Nagold

Den Schreiner beim Endkunden als Möbelbauer ins Gespräch bringen: Dieses Ziel verfolgt Häfele mit seinem MeisterMöbel-Programm. Auf der IMM in Köln sorgte die Idee für Gesprächsstoff bei Kunden wie auch unter den Handwerkern selbst.

Eigentlich ist doch alles ganz einfach: Will ein Zulieferer erfolgreich sein, muss er dafür sorgen, dass seine Verarbeiter erfolgreich sind. Um Tischler und Schreiner noch ein bisschen erfolgreicher zu machen und beim Kunden als Möbelbauer ins Gedächtnis zu rufen, hat man sich beim Beschlagspezialisten Häfele deshalb das Kooperationsprogramm »MeisterMöbel« einfallen lassen. Von professionellen Designern gestaltete Multifunktionsmöbel werden komplett mit Fertigungszeichnungen und Kalkulationsunterlagen ausgewählten Betrieben zur Verfügung gestellt und von diesen an den Mann bzw. die Frau gebracht. Vermarktungshilfen in Form von Broschüren, einer passenden Website und Ähnlichem gibts obendrauf. Sozusagen Schützenhilfe für das Handwerk, das sich im Wettbewerb mit Möbelhäusern und der Großfläche behaupten muss.

Eine begrüßenswerte Idee also, die auf der IMM in Köln beim Endverbraucher durchaus Anklang fand. Der ein oder andere Schreiner, der vorbei kam, fragte sich zunächst etwas verwundert, was »MeisterMöbel« ist und wer dahintersteckt. Zumindest bis er das Häfele-Logo entdeckte …
»Wir bleiben hier bewusst eher im Hintergrund«, erläutert Marketingleiter Gregor Riekena von Häfele die Markenstrategie, »im Vordergrund soll der Schreiner mit seiner Kompetenz und Leistung stehen.« Rund 20 Betriebe sind zum Start mit dabei. Dieser Partnerkreis, so Riekena weiter, ist für jeden offen, der sich mit der Idee identifiziert, der über eine Ausstellung verfügt und eine Marktchance für seinen Betrieb erkennt. Wie schnell und in welcher Form sich der Kreis dann erweitert, werde man sehen. Dieses Angebot gilt im Übrigen nicht nur für Schreiner in Deutschland, sondern auch in Österreich und in der Schweiz.
Und was gab es nun im Detail eigentlich zu sehen? Sechs Möbel, die sich durch klares Design, hochwertige Materialien und Ausführung sowie überraschende Funktionen auszeichnen:
  • ein Sideboard mit in der Rückwand versenkbarem Flatscreen
  • eine Pop-Up-Bar, die sich durch Druck auf den Deckel öffnet
  • eine Kücheninsel mit integriertem Stehtisch (ausfahrbar per Hubsäule), einer verschiebbaren Arbeitsfläche, die das Kochfeld freigibt und anderen überraschenden Details
  • eine Küchenzeile, deren Inhalt sich mit Dreh-Schiebetüren verbergen lässt
  • ein Highboard mit allen benötigten Elektrogeräten wie Dampfgarer, Backofen, Mikrowelle und Kaffeeautomat
  • ein Esstisch mit zentral gelegenem per Knopfdruck ausfahrbarem Stauraum
Dass die Möbel vom Schreiner in Bezug auf Material, Ausstattung etc. individuell anpassbar sind, versteht sich von selbst. Ob Design, Ausstattung und Anspruch der präsentierten Möbel ins eigene Portfolio passen, muss jeder Betrieb, der sich für eine Partnerschaft interessiert, selbst wissen. Nicht zuletzt wird es auch auf Konditionen, Lizenzgebühren etc. ankommen. »Eine gute Idee«, meinte ein interessierter Kollege, »was sich daraus machen lässt, muss man sehen«. HJG

Hintergrund

MeisterMöbel ist ein Kooperationsprogramm von Häfele für Tischler und Schreiner. Details zu den vorgestellten Möbeln sowie ein Liste der beteiligten Betrie-be finden Sie unter http://meistermoebel.haefele.de/
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