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»Ich gehe weiter persönlich auf Tour«

Marketing & Betriebsführung
»Ich gehe weiter persönlich auf Tour«

»Vom Zulieferer zur Möbelmarke“ – unter diesem Titel berichtete dds im April 2008 über die Koch Holzverarbeitung aus Ostwestfalen. Michael Eckert hat nachgefragt, was aus den ehrgeizigen Plänen der Inhaber geworden ist.

Aufgrund des immensen Wettbewerbsdrucks im Zuliefersegment hatte die Rudolf Koch Holzverarbeitung nach neuen Wegen gesucht, die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Die Inhaber Tobias und Ricarda Koch entwickelten ein eigenes Möbelprogramm und vermarkten es unter dem Namen »Zweigraum«. Im Januar 2009 präsentierte sich die junge Marke zum zweiten Mal auf der IMM Cologne .

Herr Koch, hat sich Ihr Auftritt auf der Kölner Möbelmesse in diesem Jahr gelohnt?
Ja, natürlich! Weil es für uns und unseren Aufbau der Firma wichtig ist Kundenakquise zu betreiben. Es wurden viele bestehende Kontakte gepflegt und auch einige interessante Kontakte hinzugewonnen. Nun ist die Nacharbeit an der Reihe. An einem Messeauftritt kommt man aus diesem Grund – trotz der hohen Kosten – nicht vorbei. Ein Fehlen auf der Messe oder ein Auftritt im Zweijahres-Rhythmus können wir uns noch nicht erlauben.
Wie hat sich Ihr Unternehmen im Jahr 2008 weiter entwickelt?
Die Übernahme der Firma meines Vaters ist vollständig abgewickelt. Seit dem April 2008 trete ich nach außen hin ausschließlich alleine auf. Im Laufe des Jahres 2008 wurden die Kontakte der IMM Köln 2008 gepflegt und Neukunden hinzugewonnen. Auf der MOW im September 2008 waren wir ebenfalls vertreten. Zum Ende des Jahres haben wir neue Produkte entwickelt und viel in Werbung (Prospekte und professionelle Fotos) investiert, um für den Messeauftritt ordentlich gewappnet zu sein.
Kommen Sie inzwischen ganz ohne das Zuliefergeschäft aus?
Seit dem 1.1.2009 müssen wir komplett ohne das Zuliefergeschäft auskommen. Dieser Fehlbetrag muss natürlich durch den Direktvertrieb aufgefangen werden und dies geschieht nicht von jetzt auf gleich. Es ist erstrebenswert komplett ohne auszukommen, trotzdem würden wir über eventuelle Angebote nachdenken.
Haben Sie Ihre Möbelmarke Zweigraum weiter ausgebaut?
Ja, wir haben auf der diesjährigen Messe ein neues Bettgestell und zwei neue Kommoden vorgestellt. Ferner haben wir einen Kleiderschrank in unser Sortiment aufgenommen.
Macht Ihnen die einsetzende Wirtschaftskrise große Sorgen?
Im Moment ist wenig Zeit, darüber groß nachzudenken und ich hoffe, dass bleibt auch so! Es fällt im Möbelbereich immer wieder das Stichwort »Homing« – darauf bauen wir!
Was sind Ihre konkreten Pläne für das Jahr 2009?
Durch Aufnahme in verschiedene Verbände (ABK-Verband/MZE-Verband) hoffe ich auf mehrere Platzierungen in den entsprechenden Bettenhäusern. Weiterhin hoffe ich noch immer auf das konkrete Zustandekommen des Russlandgeschäftes, womit wir nun mehr als eineinhalb Jahre beschäftigt sind. Außerdem suchen wir in Detmold ein Ladenlokal in der Innenstadt um einen weiteren Stützpunkt für »Möbel nach Maß« aufzubauen. Und natürlich gehe ich weiter persönlich auf Tour um Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und auszubauen. Das Interview führte Michael Eckert.

Service Weitere Infos
Den Beitrag aus dds 4/08 finden Sie im Fachartikelarchiv unter www.dds-online.de. Infos zum Unternehmen Koch gibts unter www.dds-online.de
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