Reinigen der Berufskleidung: selbst waschen oder professionell pflegen lassen?

Gepflegte Erscheinung

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Für Kunden gilt meist: sauberer Auftritt = saubere Leistung. Denn die Arbeitskleidung ist die textile Visitenkarte jeder Schreinerei. Doch wie steht’s um die Reinigung des Team-Outfits: selbst waschen oder doch lieber professionell pflegen lassen? Foto: Mewa
Kleider machen Leute – das gilt auch für Berufskleidung: Ein professionelles Erscheinungsbild setzt der Kunde mit qualitativ guter Leistung gleich. Doch wie gelingt der saubere Auftritt?

Ist die Frage der Anschaffung geklärt und die Mitarbeiter freuen sich über ihre Teamkleidung, steht als Nächstes oft im Raum: Wer wäscht die Berufskleidung? Und wie wird sie richtig gepflegt?

In einigen Betrieben erledigen das die Mitarbeiter mit der eigenen Waschmaschine. Doch bevor Hose, Pulli und Co. in die Maschine wandern, sollte die Kleidung gründlich abgeklopft werden, um Holzstaub und Späne zu entfernen. Auch Kugelschreiber, Taschentücher, Nägel und Schrauben sollten vor der Wäsche aus den Taschen wandern. Gute Arbeitskleidung ist bei 60 °C waschbar und hält zumindest Trocknerstufe 1 aus. Sie sollte nicht einlaufen, abfärben oder nach häufigem Waschen ausbleichen.

Vorsicht ist bei Flecken – besonders durch Lacke und Öle – geboten: Sie sind schwer zu entfernen und können Waschmaschine und Trockner in Brand setzen. Auch die Umwelt wird durch Öl- und Lackreste im Wasser stark belastet. Die unsachgemäße Fleckenbehandlung kann zudem zu Schäden am Gewebe führen – dann ist der Schutzeffekt passé.

Nach der Wäsche sollte die Kleidung regelmäßig überprüft werden: Funktionieren alle Reißverschlüsse? Sind noch alle Knöpfe da? Gibt es Risse? Sind Kragen und Ärmel abgewetzt? Und wie steht es um Aufdruck, Emblem oder den eingestickten Namen? Und natürlich sollte die Arbeitskleidung beim nächsten Kundeneinsatz knitterfrei sein – Bügeln ist Pflicht.

Auf den Mitarbeitern lastet viel Verantwortung – und der Chef kann das einheitliche, gepflegte und professionelle Erscheinungsbild seines Betriebs nicht garantieren. »Das wichtigste Kriterium, um alle positiven Eigenschaften einer einheitlichen Berufskleidung zu gewährleisten, ist vor allem die professionelle Pflege der Kleidung«, empfiehlt Andreas Marek, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes Textil Service (Wirtex). »Da hat die häusliche Waschmaschine längst ausgedient.« Handwerksbetriebe sollten das Thema in die Hände der Anbieter von Mietberufskleidung legen.

Vorteile professioneller Pflege

Die Vorteile einer geleasten Arbeitskleidung? »Die Berufskleidung entspricht allen gesetzlichen Anforderungen und wird auf Optik und Sicherheit geprüft – nach jeder Wäsche. Das Team ist immer bestens ausgestattet, und zwar mit einem hochwertigen, modernen Outfit, das genau auf den Arbeitsplatz abgestimmt ist«, erklärt Werner Münnich, Sprecher der Expertengruppe PSA vom Wirtex. Weiteres Plus: Neue Mitarbeiter und auch Aushilfen können kurzfristig die gemeinsame Teamkleidung erhalten. Die Anbieter haben alle Größen auf Lager und nehmen auch Anpassungen vor, ob es nun das Kürzen der Hosenbeine ist oder das Anbringen von Firmenlogo und Name des Mitarbeiters.

Zudem ist es ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, wenn sie stets gepflegte Arbeitskleidung haben, die sie auch gern tragen. Schließlich schafft eine einheitliche Ausstattung auch Teamgeist und Zusammengehörigkeitsgefühl – und einen sauberen Eindruck beim Kunden. –EMS

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