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Ein echter Mercedes

Der neue Mercedes Citan hat wieder echte Mercedes-Gene!
Ein echter Mercedes

Umfassende Sicherheitsausstattung, hoher Fahrkomfort und viel Variabilität – der neue Citan bietet im Gegensatz zu seinem Vorgänger viel Mercedes-DNA.

Jens und Patricia Fritzsche, Freie Journalisten

Für die erste Generation des Citan musste Mercedes viel Kritik einstecken. Der Neue macht nun einiges besser! Weniger Renault und mehr Mercedes war die erste Maxime bei der Neuentwicklung im Small Van Segment. Ein Blick auf die Front verrät: Das ist auch gelungen. Der Citan glänzt mit dynamisch abfallender Fronthaube, schmalen, bis in die Seiten gezogenen Scheinwerfern und einem großen Stern im Kühler. Diese Optik lässt klar das Markengesicht erkennen. Seitlich sind ausgestellte Radhäuser und muskulöse Schultern ein seltenes Stilmittel für dieses Fahrzeugsegment. Am Heck, beispielsweise durch die identischen Heckleuchten, erkennt man jedoch den baugleichen Renault Kangoo.

Edel wird der Innenraum in der Ausstattungslinie »Pro«, denn bei dieser Linie ziehen viel Chrom und ein Lederlenkrad in das Cockpit ein. In der Version »Base« dominiert dagegen robustes Hartplastik das Interieur. Immer an Bord sind Mercedes-typisch die runden Lüftungsdüsen. Das Infotainment wird über ein 7’’-Touchscreen gesteuert, gegen Aufpreis über das intuitive und sprachgesteuerte Mercedes MBUX. Vernetzung via Mercedes-me-connect ermöglicht die digitale Flottenplanung, die Fahrzeugüberwachung und vieles mehr. USB-Anschlüsse für elektronische Geräte und das Zusammenspiel mit Apple CarPlay oder Android Auto runden die Vernetzung ab. Die in vielen Kfz-Neuvorstellungen propagierten digitalen Instrumente sucht der Fahrer vergebens. Der Citan fährt klassisch mit analogen Rundinstrumenten vor! Fahrwerk und Geräuschdämmung sind dann wieder auf gewohntem Mercedes-Niveau. Dazu rüsten die Schwaben den Citan mit eigenen Federn, Dämpfern und Stabilisatoren aus. Vor allem bei starker Beladung kommt das dem Kastenwagen zugute. Zusätzliches Dämmmaterial lässt weniger Windgeräusche in den Innenraum. Mercedes-typisch sind auch zahlreiche Fahrassistenzsysteme und bis zu sieben Airbags an Bord. Ansonsten punktet der Citan mit den üblichen Nutzfahrzeugeigenschaften: hohes Ladevolumen bis maximal 2,9 m2, eine niedrige Ladekante sowie für die Fahrzeugklasse flexible Raumnutzung. Anders als Renault verbaut Mercedes auf der Beifahrerseite eine B-Säule und verzichtet auf die große Ladeöffnung des Franzosen. Dieser Ladevorteil rechtfertigt aus Sicht von Mercedes nicht den Mehrpreis, der aufgrund des erhöhten Aufwandes in der Konstruktion entsteht. Die beiden großzügigen Schiebetüren sollen für ein komfortables Ein- und Ausladen sorgen.

Einigkeit beim Antrieb

Einig ist sich das deutsch-französische Bündnis dann wieder bei den Motoren: Wie im Renault arbeiten zwei Benziner und drei Diesel von 75 bis 130 PS unter der Motorhaube. Es stehen eine Sechs-Gang-Handschaltung und ein Sieben-Gang- Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung. Der Citan ist übrigens das letzte Nutzfahrzeug von Mercedes, das mit einem Verbrennungsmotor ausgerüstet wird – nachfolgende Neuentwicklungen fahren ausschließlich mit einem elektrischem Antrieb. Aus diesem Grund wird es auch im zweiten Halbjahr 2022 einen eCitan geben, der mit einer Reichweite von etwa 285 km überzeugt.

Zum jetzigen Marktstart stehen Kastenwagen und Tourer für den Personentransport zur Verfügung. Später folgen noch Varianten mit langem Radstand und eine Mischung aus beiden Typen – der Mixto.

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