Meisterstücke (122 Artikel)

Meisterstücke von Schreinern und Tischlern

»So wenig Design wie möglich«

In seiner klaren Linienführung erinnert das wandhängende Sideboard von Martin Hütt an Industriedesign von Dieter Rams. Das Innenleben des Möbelstücks ist wohl durchdacht, wenn es mit der formvollendeten Hülle auch nicht ganz Schritt halten kann.

Trennen und verbinden

Zwei Gestaltungsansätze, die dem gleichen Ziel dienen, sind im Meisterstück von Sebastian Faas ablesbar: Durch die betonte Trennung der Bauteile sowie die Auflösung der orthogonalen Strenge im Gestell wird eine attraktive Leichtigkeit hervorgerufen.

Edel und eigenwillig

Inspiriert von der Tradition japanischer Raumgestaltung hat Charlie Periane Y Rodriguez einen Wäscheschrank mit Leinenbespannung entworfen. Unsere Kritikerin Ursula Maier zeigt sich trotz ungelöster Probleme vom Charme der feinen Arbeit bezaubert.

Möbel zitieren Häuser

Axel Müller-Schöll sieht das Meisterstück von Christian Heinchen als modernen Vertreter der Fassadenschränke, einer Möbelbautradition aus dem 15. Jahrhundert.

Zeitlos gediegen

Um räumliche Tiefe zu schaffen, hat sich Konstantin Guckes mit der plastischen Gestaltung von Ansichten auseinandergesetzt und dabei bemerkenswerte Lösungen gefunden.

Einzelstück mit System

Niklas Stöffgen hat einen Raumteiler als Systemmöbel entwickelt: Typisierte modulare Korpuselemente sind in einer erweiterbaren Konstruktion konfiguriert. Handelt es sich dabei um den Prototyp eines Systemmöbels oder doch eher um ein Einzelstück?

Auf die Spitze getrieben

Mit dem Meisterstück die Grenzen von Statik und Formgebung auszuloten, ist ein Wagnis.Drei Beispiele aus der Meisterschule Berlin, die beim internen Gestalterpreis 2015 überzeugten.

»Meistens zu wenig Platz«

Am Beispiel dieses gediegenen Flurmöbels, das in einer Singlewohnung durchaus seinen Zweck erfüllt, erklärt Ursula Maier aus ihrer langjährigen Erfahrung als Innenarchitektin, welche Anforderungen an universell nutzbare Garderoben gestellt werden.

Eine ehrliche Haut

Der Trachtenkleiderschrank von Richard Haager kommuniziert seine Zweckbestimmungdezent über die klare Konstruktion und eine subtile Materialbearbeitung.

Weil weniger mehr ist

Zwei Meisterstücke aus der Meisterschule München zeigen beispielhaft die Ästhetik spannend kombinierter Werkstoffe in sinnvoll reduzierter Dimension.