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Studie belegt wachsende Ansprüche von Kunden

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Studie belegt wachsende Ansprüche von Kunden

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Schreiner verarbeiten immer häufiger Mineralwerkstoffe aber auch Stein und Beton Grafik: Becher

Die Ansprüche der Kunden an holzverarbeitende Betriebe sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Das ergab die Studie »Becher fragt das Handwerk«, an der zwischen November 2018 und Februar 2019 mehr als 1.100 Handwerksbetriebe in der Holzverarbeitung online und vor Ort teilnahmen.

Die befragten Tischler-, Schreiner- und Innenausbaubetriebe sind demnach immer öfter in der Pflicht, auch Nicht-Holz-Werkstoffe zu verarbeiten. Allem voran Glas (63 Prozent) und Beschläge (63 Prozent), aber auch Aluminiumprofile mit 56 Prozent. Zudem werden neben Trockenbaustoffen (34 Prozent) immer häufiger Mineralwerkstoffe, Granit, Stein oder Beton verarbeitet (26 Prozent).

»Uns liegt es am Herzen, mehr über die täglichen Herausforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden zu erfahren«, sagt Julia Kornek-Strack, Marketing und Kommunikation bei Becher. Bei der Beantwortung waren Mehrfachantworten möglich, um ein repräsentatives Bild der Herausforderungen der befragten Betriebe zu erhalten.

Zukunft: Individuell, aber schnell

Die Zeichen für die Zukunft scheinen derweil gesetzt, ergab die Studie von Becher: Die Anforderungen an Individualität und Originalität gewinnen in den befragten Unternehmen deutlich an Bedeutung (68 Prozent). Die Beratungs- und Planungskompetenzen werden daher immer wichtiger, damit die Kunden optimal bedient werden können. Auch gewerkübergreifende Aufträge wie beispielsweise eine Bad-Komplettsanierung nehmen immer weiter zu (42 Prozent).

Im Tagesgeschäft der Holzverarbeiter zählt vor allem Zeit, sowohl bei der Erstellung von Angeboten wie auch bei der Verfügbarkeit der Materialien. Materialbeschaffung (57 Prozent) und Lieferverfügbarkeit (53 Prozent) gehören zu den größten Herausforderungen im Alltag. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern beeinflusst das Tagesgeschäft zusätzlich: 47 Prozent der 1.180 befragten Betriebe leiden unter Fachkräftemangel.

Diskrepanz zum Online-Handel steigt

Auch der Preisdruck ist immens – das Preisniveau ist für 62 Prozent der Unternehmen die größte Herausforderung gegenüber den Kunden. Die Diskrepanz zwischen stationärem Handel und Onlinewettbewerb wird künftig größer. Hier gilt es für die Betriebe, die Kompetenzen zu erweitern, um eine bessere Positionierung auf dem Markt zu erzielen. Darüber hinaus ist das Thema Digitalisierung für viele Handwerksbetriebe und den Handel eine der zentralen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Die virtuelle Ausstellung und Angebotserstellung (43 Prozent) sowie digitale Informationsangebote (33 Prozent) sind herausfordernde Wünsche des Kunden. So sind beispielsweise 3D-Visualisierungen und Online-Shops für viele Unternehmen bedeutende Themen der nahen Zukunft.

Becher gehört als ein 1936 gegründetes Familienunternehmen zu den führenden Holzgroßhändlern in Deutschland. Über 400 Mitarbeiter sind an zwölf Standorten im Westen Deutschlands beschäftigt. Mit der Becher-Akademie reagiert der Holzgroßhändler auf den sich verändernden Bedarf und bildet interessierte Betriebe fort.

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