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Rückblick: VFF-Jahreskongress 2022

Rückblick: VFF-Jahreskongress 2022
Stelldichein der Fensterbranche

Mit einer Rekordzahl von rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand am 15./16. September der Jahreskongress des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) in Düsseldorf statt. Das Motto: „Arbeit 4.0 – Die Zukunft gemeinsam gestalten“.

VFF-Präsident Helmut Meeth und Geschäftsführer Frank Lange setzten bei der Vortragsauswahl auf Referentinnen und Referenten, die das Thema Fachkräfte motivieren und gewinnen  aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchteten. So erläuterte z.B. die ehemalige Politikberaterin Kerstin Plehwe, „Warum Unternehmen jetzt umdenken müssen“, während Bestsellerautor Jörg Mosler die Zuhörer in die „Fachkräfteformel“ für Mitarbeitergewinnung in Handwerk und Mittelstand einweihte.

In einem zweiten Themenblock ging es um die Digitalisierung. Hier begeisterte vor allem Emanuel Heisenberg, Gründer des Unternehmens Ecoworks, mit der Idee der seriellen Sanierung. Um Altbauten in hoher Gschwindigkeit energetisch zu sanieren, werden  Gebäude elektronisch vermessen, eine digitaler Zwilling erstellt und nach diesem BIM-Modell Wand- und Dachelemente inkl. der Fenster in definierten Prozessen im Werk vorgefertigt. Die Montage auf der Baustelle ist dann eine Sache von wenigen Tagen. Mehrere Wohnblocks wurden bereits nach diesem Verfahren modernisiert, aktuell ist ein Projekt mit 270 Wohneinheiten in Planung.

Top-Speaker des Kongresses war Fußballschiedsrichter Urs Meier mit dem Thema „Fairplay – das Team macht den Unterschied“.

Bezüglich der konjunkturellen Lage der Branche und der weiteren Marktentwicklung verwies VFF-Geschäftsführer Frank Lange auf die unsichere Lage hinsichtlich Energiekosten, Inflation, Krieg in der Ukraine usw. und einer dadurch kaum zu erstellenden Prognose. Der überwiegende Anteil der Betriebe ist nach wie vor gut ausgelastet, die Lieferkettenproblematik hat sich weitgehend entspannt, wenngleich die Preise deutlich angezogen haben. Für detaillierte Infos zum Markt veranstaltet der VFF am 19. Oktober um 13 Uhr ein Webinar (Infos unter www.window.de).

Als Unterstützung für seine Mitglieder hat der VFF einen sog. Fördermittelassistenten entwickelt, mit dem der Fensterkunde online konkret für sein Bauvorhaben die infrage kommenden Fördermittel recherchieren kann. Das Onlinetool ist so gut wie fertig wird in den nächsten Wochen freigeschaltet. VFF-Mitglieder können die Antragsabwicklung ihren Kunden zukünftig als Dienstleistung anbieten, hierzu schafft der Verband derzeit die Voraussetzungen. Die Kosten die Mitglieder sollen bei jeweils 300 bis 350 Euro liegen.

Die Teilnehmer des Kongresses bekamen auch ein Update hinsichtlich der „Repräsentanz Transparente Gebäudehülle“ RTG . Diese neugegründete Initiative hat die Aufgabe, die Interessen der Branche in Berlin noch deutlicher und vernehmbarer zu vertreten. Getragen wird sie von den Verbänden VFF, Bundesverband Flachglas und IVRSA sowie den Unternehmen Somfy, Velux und Warema. Neu hinzugekommen zum Kreis der Unterstützer ist Veka.  Am 18. Oktober 2022 veranstaltet die RTG einen parlamentarischen Abend in Berlin, um der Politik die Forderungen der Branche zu platzieren.

Der nächste VFF-Jahreskongress wird in Berlin stattfinden, geplant ist er für den 15./16. Juni 2023.

 

 

 

 

 

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