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Homag: Umsatzrückgang bis 40 Prozent erwartet

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Homag: Umsatzrückgang bis 40 Prozent erwartet

Angesichts der anhaltend schwierigen Marktlage rechnet der Vorstand der Homag Group AG unverändert mit einem schwachen Geschäftsjahr 2009 und erwartet einen Umsatzrückgang von bis zu 40 Prozent. Beim Halbjahresvergleich zeigt sich die völlig veränderte Marktlage deutlich, da im 1. Halbjahr 2008 von der Wirtschaftskrise im Maschinenbau noch nichts zu spüren war. Der Umsatz der Homag Gruppe lag im 1. Halbjahr 2009 bei 241 Millionen Euro (Vj.: 450 Millionen Euro) und der Auftragseingang bei 176 Millionen Euro (Vj.: 401 Millionen Euro).

Gegenüber den ersten drei Monaten 2009 hat sich die Geschäftsentwicklung der Homag Gruppe im 2. Quartal zwar wieder etwas verbessert, das Volumen ist aber immer noch weit vom Vorjahresquartal entfernt. So stieg der Auftragseingang nach Angaben des Maschinenherstellers im 2. Quartal 2009 auf 101 Millionen Euro (Vj.: 169 Millionen Euro). Im Vergleich zum 1. Quartal 2009 (75 Millionen Euro) entspricht das einem Umsatzplus von 35 Prozent. Vorstandssprecher Dr. Joachim Brenk führt die verbesserte Auftragslage in erster Linie »auf den erfolgreichen Verlauf der Branchenleitmesse Ligna im Mai« zurück.
Ebenfalls etwas erholt hat sich laut Unternehmensangaben der Auftragsbestand, der am 30. Juni 2009 bei 161 Millionen Euro und damit nahezu auf dem Niveau vom Jahresende 2008 (164 Millionen Euro) lag (30. Juni 2008: 276 Millionen Euro). Der Umsatz im 2. Quartal 2009 belief sich auf 122 Millionen Euro nach 119 Millionen Euro im Auftaktquartal 2009 und 223 Millionen Euro zwischen April und Juni 2008.
Hauptziel der Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2009 bleibt es nach Angaben von Vorstandssprecher Brenk, die Kapazitäten an die veränderte Markt- und Auftragslage anzupassen. »Mit unseren bereits frühzeitig beschlossenen Maßnahmen werden wir die Personalkapazität inklusive Leiharbeiter und Kurzarbeit null bis Anfang 2010 um rund 1400 Stellen gegenüber dem Höchststand im 3. Quartal 2008 reduziert haben. Damit sind wir für das erwartete künftige Umsatzvolumen sehr gut aufgestellt.«
Die Mitarbeiterzahl hat sich zwischen April und Juni 2009 um rund 250 Mitarbeiter und seit dem 30. September 2008 um rund 500 Mitarbeiter verringert und belief sich zum 30. Juni auf 4905 Mitarbeiter exklusive und auf 5136 Mitarbeiter inklusive der Anfang 2009 mehrheitlich übernommenen Benz GmbH Werkzeugsysteme.
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