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Homag macht im 4. Quartal 2009 wieder Gewinn

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Homag macht im 4. Quartal 2009 wieder Gewinn

In einem insgesamt schwachen Geschäftsjahr hat die Homag Group AG im 4. Quartal 2009 den Turnaround geschafft und wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach dem sehr schwachen Start ins Jahr 2009 mit einem Nachfrageeinbruch in der gesamten Branche hat sich die Homag-Gruppe im Jahresverlauf bei Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis von Quartal zu Quartal verbessert. Gegenüber dem noch starken Jahr 2008 haben sich dennoch die wesentlichen Kennzahlen 2009 deutlich verschlechtert.

Nach vorläufigen Zahlen ist der Umsatz des im SDAX notierten Unternehmens um 39 Prozent auf 524 Mio. Euro (Vj.: 856 Mio. Euro) zurückgegangen. Der Auftragseingang sank um 33 Prozent auf 413 Mio. Euro (Vj.: 618 Mio. Euro), entwickelte sich damit aber besser als in der Branche insgesamt, da der Auftragseinbruch hier bei 44 Prozent lag.
Im 4. Quartal 2009 verbesserte sich der Auftragseingang gegenüber dem Schlussquartal 2008 deutlich auf 131 Mio. Euro (Vj.: 77 Mio. Euro). Der Auftragsbestand lag zum 31. Dezember 2009 mit 171 Mio. Euro bereits wieder über dem Vorjahreswert (164 Mio. Euro). »Auch wenn wir noch weit von dem Volumen entfernt sind, das wir vor der Krise hatten, weist die Tendenz klar nach oben«, betont Vorstandssprecher Rolf Knoll.
Der Vorstand der Homag-Gruppe hatte bereits frühzeitig Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung und Kostenreduzierung beschlossen und umgesetzt. »Dadurch konnten wir in den Bereichen Personal, Leiharbeiter und sonstige betriebliche Aufwendungen (inklusive der umsatzproportionalen Kosten) über 100 Mio. Euro einsparen«, erläutert Finanzvorstand Andreas Hermann. Der außerordentliche Aufwand für diese Restrukturierungsmaßnahmen lag 2009 demnach bei 12,4 Mio. Euro.
Trotz dieser Kostenentlastung konnte der deutliche Umsatzrückgang nicht komplett kompensiert werden. Vor dem außerordentlichen Aufwand und vor dem Ergebnis aus der Mitarbeiterbeteiligung beläuft sich das EBITDA nach vorläufigen Zahlen auf 15,6 Mio. Euro (Vj.: 95,0 Mio. Euro) und das EBT auf –19,4 Mio. Euro (Vj.: 63,0 Mio. Euro). Für das Geschäftsjahr 2009 ergibt sich ein Jahresergebnis nach Anteilen Dritter von –20,7 Mio. Euro (Vj.: 31,9 Mio. Euro).
Die Mitarbeiterzahl hat sich in der Homag-Gruppe im Jahr 2009 stetig verringert und lag zum Jahresende bei 4743 Mitarbeitern (ohne Benz) (31. Dezember 2008: 5.330 Mitarbeiter). Inklusive der Mitarbeiter der zu Jahresbeginn mehrheitlich übernommenen Benz GmbH Werkzeugsysteme waren im Konzern am 31. Dezember 2009 4954 Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich wurden über 300 Leiharbeiter abgebaut.
Auf das laufende Geschäftsjahr blickt Vorstandssprecher Rolf Knoll »verhalten optimistisch« und ist zuversichtlich, dass »die Talsohle bei der Auftragslage durchschritten ist«.
Die detaillierte Veröffentlichung der Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2009 der HOMAG Group AG sowie eine Prognose für 2010 erfolgt im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 31. März 2010 in Stuttgart.
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