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Forsa-Studie: Keine Krise in der Fensterbranche

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Forsa-Studie: Keine Krise in der Fensterbranche

Die deutsche Fenster- und Türenbranche hat sich von der gesamtwirtschaftlichen Rezession im Inland nahezu abgekoppelt und erwartet auch weiterhin gute Geschäfte. Dies geht aus einer qualitativen Exklusivstudie hervor, die das Forsa-Institut im Auftrag der Roto Frank AG durchgeführt hat.

Speziell die Hersteller verzeichnen danach eine positive Sonderkonjunktur und können fast als »krisenfreie Zone« bezeichnet werden. Obwohl der Handel Lage und Perspektiven etwas skeptischer einschätzt, zeigt er sich ebenfalls überwiegend in stabiler Verfassung. Auch beim Auftragseingang konnten die Forsa-Interviewer per saldo keine Krisenstimmung registrieren. Insgesamt 27 % der Betriebe erzielten danach im bisherigen Jahresverlauf ein gegenüber 2008 unverändertes und rund 50 % ein höheres Bestellvolumen. Lediglich bei einem Viertel (23 %) sanken die Aufträge in einem begrenzten Umfang von meist unter 10 %. Als noch wichtiger stufte der Roto-Vorstandsvorsitzende Dr. Eckhard Keill den Ausblick auf das zweite Halbjahr 2009 ein. Mehrheitlich rechnen die Firmen danach mit einem unveränderten (50 %) bzw. steigenden (35 %) Auftragseingang.
Nach den staatlichen Konjunkturpaketen gefragt, stufen die Unternehmen diese per saldo als nützlich und richtig ein. Dagegen beklagen sie zum Teil eine stark restriktive Praxis bei Kreditversicherern. Mit Blick auf den Verlauf der generellen Wirtschaftskrise ziehen die Firmen eine klare Trennlinie zu ihrer eigenen (relativ günstigen) Situation.
Die Forsa-Studie wurde im Rahmen eines Pressegesprächs der Roto Frank AG am 25. August in Leinfelden vorgestellt. Die Berliner Sozialforscher hatten zwischen Mitte Juli und Mitte August 2009 in individuellen Telefoninterviews Vertreter des Spitzenmanagements relevanter Unternehmen der Marktstufen »Handel« und »Fensterhersteller« mit regionaler bzw. überregionaler Ausrichtung befragt. Nach Angaben von Roto kann von der Repräsentativität der Erhebung ausgegangen werden.
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