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Kampagne Gegen die Azubiflaute

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Kampagne Gegen die Azubiflaute

Im Februar startet der BHKH seinen Kampf gegen die Azubiflaute. Die Vorbereitungen zur groß angelegten Nachwuchskampagne laufen längst auf Hochtouren.

Das gemeinsame Projekt des Bundesverbandes Holz und Kunststoff (BHKH) und seiner Landesverbände soll Schüler dort abholen, wo sie sich gerne aufhalten: im Internet. Start ist Ende Februar 2010. Dann wird auf der Community-Plattform SchülerVZ der große Wettkampf Tischler gegen Schreiner starten. Je ein Tischler- und ein Schreiner-Team treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Per Video-Clip werden die so genannten Challenges übertragen. Im Vorfeld des Wettkampfs stimmen Werbespots und Plakate in den Schulen die Jugendlichen auf die Kampagne ein. »Um die Zielgruppe anzusprechen, mussten wir uns natürlich etwas Besonderes einfallen lassen«, erklärt BHKH-Präsident Alfred Jacobi. »Wir setzen auf Kreativität, Witz und Teamgeist, wenn wir den Schülern unser Handwerk präsentieren.« Der Wettkampf zeige bewusst nicht die klassische Arbeit von Tischlern und Schreinern. »Es sind schon ungewöhnliche Herausforderungen, die auf die beiden Teams warten«, so Jacobi.

Zum Beispiel »Schrankpunk«: Bei dieser Challenge geht es darum, aus einem alten Schrank ein abgefahrenes Schrankmobil zu bauen. Oder »Hundehütting«: Beide Teams sollen eine angemessene Behausung für First Dog Bo bauen, den Hund des US-Präsidenten Obama. Nach jeder Challenge stimmen die Nutzer von SchülerVZ ab, wer die Aufgabe besser gelöst hat. Dabei können sie attraktive Preise gewinnen.
Ausgetragen und gedreht werden die Challenges in der Tischlerei Kuiter in Niedersachsen. Die Teams bestehen aus je vier waschechten Tischlern beziehungsweise Schreinern, die der BHKH und seine Landesverbände in einem bundesweiten Casting ausgewählt haben.
Hintergrund für die Kampagne ist der Rückgang der Schülerzahlen in den nächsten Jahren. Folge: Die Anzahl potenzieller Lehrstellen-Bewerber verringert sich dramatisch. Auch das Tischler- und Schreinerhandwerk werde davon betroffen sein, erklärt Jacobi. »Deshalb handeln wir, und zwar heute. Damit wir morgen genügend Nachwuchs haben und übermorgen die Facharbeiter, die wir brauchen.«
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