In der 1991 fertig gestellten Fabrik in Offenbach werden jährlich 10.000 Tonnen Anstrichstoffe hergestellt
Alfred Clouth

100 Jahre Clou

Die Lackfabrik Alfred Clouth aus Offenbach – kurz Clou – feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Begonnen hat alles 1917, als der Drogist Alfred Clouth den Entschluss fasste »in Lack zu machen« und das Unternehmen Alfred Clouth Lackfabrik gründete. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern begann er in einem kleinen Betrieb in Frankfurt, Holzbeizen und den damals nicht nur in der Möbelproduktion sehr populären Schellack für Abnehmer in Hessen zu produzieren. In den Folgejahren wuchs das Unternehmen dank des wirtschaftlichen Geschickes seines Inhabers ständig weiter und siedelte auf ein eigenes Betriebsgelände nach Offenbach am Main um.

Besondere Aufmerksamkeit widmet Clou schon lange dem Umweltschutz. So begann das Unternehmen bereits in den 80er-Jahren mit der Entwicklung von wasserverdünnbaren Produkten und stellte 1984 den ersten Holzlack auf Wasserbasis vor. Um auch am Produktionsstandort in Offenbach den Umweltschutz permanent verbessern zu können, wurde bereits 1997 ein Umwelt-Managementsystem eingeführt, und im Jahr 2000 trat das Unternehmen als Gründungsmitglied der Umweltallianz Hessen bei.
Heute werden die Produkte der Marke nicht nur in ganz Europa sondern sogar bis nach Asien und Afrika verkauft. An Schreiner, Tischler und die Holz verarbeitende Industrie.
Das Unternehmen, das sich in der dritten Generation im Familienbesitz befindet, hat den Generationswechsel in die vierte Generation bereits fest im Blick. »Clou soll auch in Zukunft eine Familienfirma bleiben«, sagt Alfred Clouth, der das Unternehmen seit 1998 führt.