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Kompetenz im Kasten

Zubehör
Kompetenz im Kasten

Schmale Fugen an Möbelfronten erfordern extrem präzise Beschläge. Hinzu kommen höhere Ansprüche an Laufruhe und Komfort. Wie Hettich diesen Anforderungen begegnet, zeigte das Unternehmen auf der Interzum.

Schmale Fugen, grifflose Fronten und leise, komfortable Funktionen: Für Hettich sind das die Trends, die das aktuelle Möbeldesign bestimmen. Um diese Vorgaben technisch umzusetzen, stellte der Beschlaghersteller auf der diesjährigen Interzum u.a. das neue Führungssystem Actro 5D vor. Mit Actro 5D ist das Fugenbild auf den Zehntel Millimeter genau einstellbar. Der Festsitz des Schubkastens auf der Führung sowie die vertikale und horizontale Stabilität machen schmalste Fugen möglich. Die Schubkästen laufen leicht, leise und ohne Übergänge, wodurch eine hohe Wertigkeit vermittelt wird. Das Schließen erfolgt sanft durch die integrierte Dämpfung »Silent System«. Optional ist die gedämpfte Öffnungsfunktion »Push to open Silent« erhältlich. Die Führung ist ausgelegt für Belastungen bis 80 kg und ist damit auch für breite Schubkästen geeignet. Actro 5D wird auch für Holzschubkästen und für das neue Schubkastensystem AvanTech eingesetzt.

AvanTech ist ein ebenfalls zur Interzum neu vorgestelltes, puristisches Zargensystem aus Aluminium, das ohne Abdeckkappen oder Löcher auf der Zarge auskommt. Es verfügt über eine leise und wertige Akustik sowie seinen spürbaren Festsitz auf der Actro-5D-Führung.
Auch für sein Schubkastensystem InnoTech hat Hettich sich etwas Neues einfallen lassen. Atira bietet Differenzierungsmöglichkeiten schon im unteren Preissegment. Klare, eckige Konturen, zahlreiche Farbvarianten und vielfältige Aufsatzelemente ergänzt um eine attraktive Innenorganisation bilden den Mix für mehr Individualität.
InnoTech-Atira beruht auf einem wirtschaftlichen Plattformkonzept auf Basis einer einzigen Zarge.
Hettich Holding GmbH & Co. oHG
32278 Kirchlengern
Tel.: (05223) 77–0, Fax: –1414

Drei Fragen an den Chef: Dr. Andreas Hettich im dds-Interview

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Herr Dr. Hettich, wie sehen Sie die diesjährige Interzum im Rückblick, ist die Messe für Sie gut gelaufen?
Ja, das kann man sagen. Die Stimmung war sehr gut und die Besucherzahlen passen auch. Die Interzum ist nach wie vor die Weltleitmesse, wir treffen hier neben den deutschen Kunden aus Industrie und Handwerk viele unserer Kunden aus dem Ausland. Die Bedeutung, die wir der Veranstaltung zuschreiben sieht man auch daran, dass wir unsere Innovationszyklen auf den Messerhythmus abstimmen.
Sie habe das Thema Schubkästen und Führungen in diesem Jahr ganz oben angestellt. Warum?
Durch die zunehmenden technischen und ästhetischen Ansprüche an die Beschläge ist dieser Bereich stark in Bewegung. Der Markt verlangt nach Differenzierungsmöglichkeiten: früher hatten wir ein Schubkastensystem, heute bieten wir fünf Systeme an. Davon abgesehen sind Schubkästen und Führungen mit über 50 Prozent Umsatzanteil für Hettich auch wirtschaftlich ein extrem wichtiger Produktbereich.
Schon eine Idee, mit welchem Messemotto Sie in zwei Jahren in Köln antreten werden?
Nein, dafür ist es wirklich noch zu früh. Aber nach den Sommerferien machen wir uns sicher die ersten Gedanken. Nach der Messe ist halt immer auch vor der Messe. Das Interview führte dds-Chefredakteur Hans Graffé.
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