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Thermisch verformbar

Technik
Thermisch verformbar

Grada-Sperrholz von UPM eröffnet neue Möglichkeiten

Der finnische Konzern UPM hat auf der Interzum ein thermisch verformbares Sperrholz vorgestellt. Es basiert auf der »Grada«-Technologie, die UPM zur Herstellung von Schichtverbundwerkstoffen einsetzt und auch zum Patent angemeldet hat. Um UPM-Grada-Sperrholz zu verformen, muss es vom Verarbeiter lediglich erwärmt werden und kann dann mit entsprechenden Pressvorrichtungen in die gewünschte Form gebracht werden. Es ist auch möglich, nur bestimmte Bereiche einer Platte zu erwärmen, so dass auch sehr große Objekte kostengünstig hergestellt werden können. Durch den Klebstoff, der bei UPM Grada eingesetzt wird, sind Komponenten aus diesem Material stabiler als in traditionellen Verfahren formgepresste Teile, so der Hersteller. Der verwendete Klebstoff enthält kein Formaldehyd oder andere schädliche Bindemittel. Für UPM-Grada wird zertifiziertes Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verwendet.

Das Material soll zunächst Anwendern aus der Möbelindustrie zur Verfügung stehen. Ob und wie Handel und Handwerk in Deutschland beliefert werden, war zum Zeitpunkt der Messe noch unklar. UPM ist ein weltweit agierender Forstwirtschaftskonzern und beschäftigt rund 22000 Mitarbeiter. 2010 verzeichnete UPM einen Umsatz von 8,9 Mrd. Euro.
UPM Deutschland 86153 Augsburg Tel.: (0821) 3109-0, Fax: -156 www.upm.com
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