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Standpunkt Ein fester Platz in der Ausbildung

Technik
Standpunkt Ein fester Platz in der Ausbildung

Evergreen: Traditionelle Schreinerwerkzeuge von ECE
Haben Gestellsäge und Feinsäge seit der Marktinvasion japanischer Sägen ausgedient?

In der Berufsschule gibt es sie alle noch: Grundhobel, Gratsäge, Nuthobel etc., und niemand würde ihnen ihre Existenzberechtigung in der Grundausbildung der Tischler und Schreiner absprechen. Doch nach der letzten Arbeitsprobe spielen diese Werkzeuge bis auf wenige Ausnahmen keine Rolle mehr. Eine Gratnut wird (wenn überhaupt) mit der Oberfräse gemacht, und für Absetzschnitte von Hand holt kaum noch jemand die Gestellsäge vom Haken. Vor allem die japanischen Sägen sind in Praxis und Ausbildung wie ein Komet eingeschlagen. Inzwischen konnten auch alte Hasen ihre anfängliche Skepsis ablegen und erfreuen sich an hochpräzisen Schnitten. Das Bessere ist des Guten Feind, dafür ist die legendäre »Japansäge« ein perfektes Beispiel. Wofür gibt es dann noch die klassischen Fein- und Gestellsägen? Sie sind gutwillige Lehrmeister für den Umgang mit Holz. Sie verzeihen die ungeübte Hand und tun so, als sei nichts gewesen, wenn sich ein Grobmotoriker noch zum Feinmotoriker entwickeln muss. Zugsägen verzeihen keinen Stoß. Und – der Profi sägt auch mit einer Gestellsäge präzise! JN

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