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Robotersägen

Robotersägen für Handwerker
Sägezellen für Handwerker

Säge-Lager-Kombinationen haben in den letzten Jahren Handwerksbetrieben zu deutlich mehr Effizienz verholfen. Mit Robotersägen von Homag lassen sie sich zu vollautomatischen Sägezellen vervollständigen. Der manuelle Betrieb bleibt möglich.

Mit dem Zuschnitt waren früher zwei Mitarbeiter beschäftigt. Beschicken, Platten ausrichten, die Säge bedienen, fertige Teile kennzeichnen und auf Paletten abstapeln: Die Fachkräfte waren durchgehend eingebunden und mussten körperlich schwere Arbeit leisten. Dann kamen Beschicklösungen und Säge-Lager-Kombinationen auf den Markt, erleichterten die Arbeit und reduzierten den Personalaufwand. Den nächsten großen Schritt machen die Robotersägen »Sawteq B-300 flexTec« und »Sawteq B-400 flexTec« von Homag. Sie bieten die Flexibilität und Durchsatzstärke des manuellen Aufteilens in der Serienfertigung auf der einen Seite und das Zuschneiden von Individualteilen per Roboter auf der anderen Seite. So lassen sich komplexe Zuschnitte im Bedienerbetrieb ausführen oder ganze Plattenpakete manuell aufteilen.

Beide Sägen sind mit einem Industrieroboter ausgestattet. Dieser arbeitet Schnittpläne für kleine Stückzahlen bis Losgröße 1 schnell, präzise und – je nach Teilegröße, Teileanzahl und Abstapelplatz – über mehrere Stunden lang mannlos und unterbrechungsfrei ab. Die Robotertechnik ist vollständig in die Säge integriert. Der Maschinenbediener benötigt keine Zusatzkenntnisse. Der Produktionsfluss ist viel gleichmäßiger als bei der Sägenbedienung von Hand, die Fehlerquote geht gegen null. Im Roboterbetrieb lassen sich mit der Sawteq B-300/B-400 flexTec bis zu 800 Teile pro Schicht zuschneiden. Die Kapazität in der mannlosen Fertigung hängt auch von der Anzahl der Abstapeltische im Arbeitsbereich des Roboters ab. Homag bietet verschiedene Konfigurationen mit bis zu fünf Abstapeltischen für den Roboterbetrieb an – abgestimmt auf die individuellen Anforderungen und Platzverhältnisse.

Während die Säge einen Schnittplan eigenständig abarbeitet, kann der Maschinenbediener an anderen Stationen zum Einsatz kommen. Jederzeit ist ein Wechsel in den Bedienerbetrieb möglich, wenn etwa Paketzuschnitte anfallen oder ein Schnellschuss zuzuschneiden ist.

Herzstück für den smarten Zuschnitt per Roboter und reibungslos fließende Prozesse ist die Abstapellogik von Homag. Von dieser gesteuert, nimmt der Roboter die Teile nach dem ersten Schnitt auf, dreht sie bei Bedarf für folgende Bearbeitungen und stapelt fertige Teile selbstständig auf die Abstapeltische ab. Optimiert für die weitere Produktion bildet der Roboter dabei stabile, chaotisch sortierte Stapel. Möglich ist dies mithilfe der Homag-Abstapelsoftware. Die Algorithmen beziehen die weiteren Bearbeitungsstationen in ihre Berechnungen mit ein. So werden für den jeweiligen Prozess wahlweise stations-, kommissions- oder materialoptimierte Stapel gebildet. Jedes Teil auf der Palette ist zudem klar gekennzeichnet. Dafür sorgt ein Druckbalkendrucker, der alle Teile im Takt der Säge etikettiert. Auf eine vollautomatische Lösung setzt Homag bei den Robotersägen mit der Abfallentsorgung: Späne und Reste gelangen über eine Abfallklappe direkt in den Häcksler.

Die optionale Tapio-App »MachineBoard« informiert den Bediener via Smartphone oder Tablet immer und überall über den aktuellen Betriebszustand und den Fertigungsstatus der Robotersäge. Wird ein manuelles Eingreifen erforderlich, beispielsweise weil die Abstapelplätze in Kürze vollständig belegt sein werden, wird der Maschinenbediener rechtzeitig vorher benachrichtigt.

Homag Group AG

72296 Schopfloch

Tel.: (07443) 13-0, Fax: -2300

www.homag.com

 

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