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Qualität von Roboterhand

Maschinen & Anlagen
Qualität von Roboterhand

Beim schwäbischen Fensterhersteller Federle geht es seit Kurzem ziemlich international zu: Der Lackierroboter kommt aus Italien, Lacke und Lasuren aus Österreich. Ein Blick in die neue Oberflächenhalle des Unternehmens.

Rund 25 bis 30 Fenstereinheiten verlassen täglich die Produktion der Federle Holzbearbeitung in Fultenbach. 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fertigen neben Holz- und Holzalufenstern auch Wintergärten, Möbel- und Innenausbauten. Vor genau einem Jahr hat das Unternehmen eine neue Oberflächenhalle gebaut und in diesem Zuge komplett auf Fensterlacke von Adler umgestellt. Lackiert wird jetzt mit einem Spritzroboter des italienischen Anbieters Finiture. Nach dem Fluten durchfahren die Fenster einen 3D-Scanner, der die Geometrie erfasst. Der Bediener muss lediglich wählen, ob ein- oder zweiseitig lackiert werden soll, oder wie bei Hebeschiebetüren, auch in de Tiefe. Nach dem Lackauftrag fahren die Teile in den Trockentunnel wo sie drei bis vier Stunden verweilen. Danach erfolgt der zweite Lackauftrag und fertig ist der für den Tiroler Lackhersteller typische Dreischichtaufbau. Von Hand lackiert werden nur noch Profilleisten, Sonderteile und Sonderfarben. Der Farbwechsel am Roboter ist zwar problemlos, lohnt sich aber nur für größere Stückzahlen. Die Lackierkabine verfügt über eine Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung. Das spart Energie und Kosten. Halle 5, Stand 241

Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG A-6130 Schwaz www.adler-lacke.com
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