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Tischlerei Kienpointner nutzt den Zerkleinerer von Untha

Zerkleinerer von Untha
Der Hacker in der Grube

Die Tischlerei Kienpointner in Waidring/Tirol meistert mit dem Untha-LR1000-Holzzerkleinerer ganz besondere räumliche Herausforderungen im Bestandsgebäude.

Sandra Hribernik, Untha Shredding Technology

Kienpointner ist als Großtischlerei mit rund 85 Beschäftigten auf Hotelinneneinrichtung und Komplettausstattungen spezialisiert. Für die Zerkleinerung des anfallenden Restholzes war eine besondere Lösung gefragt, denn die Maschine musste in einer Grube Platz finden. Mit dem »LR1000-Holzhacker« von Untah konnte diese spezielle Herausforderung gelöst werden.

Interessiert an Holzzerkleinerungsmaschinen von Untha war die Kienpointner GmbH mit Geschäftsführer Gerhard Kienpointner junior schon länger und kannte den Hersteller von Zerkleinerungstechnik von vielen Messebesuchen. Auch eine Führung direkt im Werk in Kuchl hatte es vor einigen Jahren bereits gegeben.

Schlagend wurde die Entscheidung zur Anschaffung eines neuen Holzhackers schließlich im vorigen Jahr, als das bisherige Gerät aufgrund eines Brandes ausgetauscht werden musste. Die Anforderung war allerdings sehr speziell: Die Maschine ist in einer Grube verbaut und musste daher sehr kompakt sein. Mit dem LR1000-Holzzerkleinerer hat die Tischlerei Kienpointner schließlich die passende Lösung gefunden.

Geschäftsführer Gerhard Kienpointner leitet das seit 1896 bestehende Unternehmen bereits in fünfter Generation. Sein Sohn ist ebenfalls im Betrieb tätig, womit auch der Weg in die Zukunft gesichert ist. Mit der Investition ist Gerhard Kienpointner zufrieden: »Unsere spezielle Situation hatte nur gewisse Maße für den neuen Hacker zugelassen. Das war neben der Leistung und der Qualität eines der Hauptentscheidungskriterien, warum es das Untha-Gerät geworden ist.

Wichtig ist für uns außerdem, dass der Hacker zugänglich ist, also dass man mit einer Leiter in die Grube steigen kann, um Servicearbeiten durchzuführen. Auch die bodenbündige Beschickung musste gegeben sein, weil wir nicht nur Holzabfälle haben, die wir mit dem Stapler in den Trichter auskippen, sondern auch Massivholzzuschnitte von außerhalb unseres Betriebs und Restmaterial von Altholz, das wir durch eine Öffnung am Boden direkt in den Hacker schieben.«

Wärme für den gesamten Betrieb

Beschickt wird der Holzhacker in der Tischlerei Kienpointner täglich. Die Menge variiert und hängt davon ab, welche Materialien für das Projektgeschäft gerade bearbeitet werden. Prinzipiell fallen im Betrieb sämtliche Arten von Restholz von Platten über Sperrholz, Massivholz bis hin zu Altholzabschnitten an. Das gehackte Material wird in den Zwischenfilter und in weiterer Folge in die Silos gefördert.

Das Hackgut dient ausschließlich zur eigenen Energieproduktion – es heizt das Betriebsgebäude, das Produktionsgebäude und das angegliederte Möbelhaus das ganze Jahr über. Die Menge an Hackgut kann Gerhard Kienpointner nicht exakt einschätzen, er definiert aber eine Größenordnung, an der man sich orientieren kann: »Unsere Silos fassen pro Ring ca. 44 m3, das ist genau die Menge, die wir an einem kalten Wintertag mit -5 bis -10 °C brauchen, um den gesamten Betrieb zu beheizen. Wenn man das aufs Jahr hochrechnet, weiß man ungefähr, welche Leistung der Hacker liefert.« Alles läuft reibungslos, auch Störungen hat es bisher keine gegeben.


Steckbrief

Tischlerei: Kienpointner GmbH
A-6384 Waidring
www.kienpointner.com

Hacker: Untha Shredding
Technology GmbH
A-5431 Kuchl/Salzburg
www.untha.com

Untah stellt auf der Holz-Handwerk aus:
Halle 12, Stand 706


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