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IFurn, ein neues Portal für Materialien für den Möbel- und Innenausbau
Die Arbeit des Konstrukteurs beschleunigen will ein Internet-Informationsportal über Materialien und Beschläge für den Möbel- und Innenausbau. Es geht im Frühjahr 2008 an den Start.

Möbelkonstrukteure und Innenausbauer sollen es ab dem kommenden Frühjahr leichter haben, alle notwendigen Informationen über Materialien und Beschläge einzuholen. Neben der reinen Informationsbeschaffung sollen sogar Bohr- und Fräsbilder oder visuelle Informationen von Dekoroberflächen in die eigene Konstruktionssoftware importiert werden können. Das haben sich das Softwarehaus Imos und der ZOW-Veranstalter Survey auf die Fahne geschrieben. Zu diesem Zweck gründeten sie die IFurn GmbH in Herford, die das entsprechende Internet-Informationsportal zur nächsten ZOW am 25. Februar 2008 freischalten will. Gesellschafter sind Survey und Imos, die Postanschrift stimmt mit der von Imos überein. dds schaute sich eine Testversion des Portals mit einem noch relativ kleinen Anbieter- und Produktspektrum an. Bis zur Freischaltung möchte IFurn deutlich mehr Anbieter und Produkte in seine Datenbank aufgenommen haben.

Recherche kostenfrei
Das Informationsportal heißt IFurn Databroker (www.ifurn.net) und soll folgende Architektur erhalten: Hersteller oder Anbieter von Materialien und Beschlägen für Möbel und den Innenausbau schließen einen Vertrag mit IFurn und dürfen gegen Bezahlung ausführliche Produktbeschreibungen und Links in die Datenbank einpflegen und diese selbstständig auf dem aktuellen Stand halten. Tischler, Schreiner oder jeder andere Möbelplaner und -konstrukteur kann die Datenbank gebührenfrei einsehen und darin recherchieren.
Datenimport gegen Gebühr
Geplant ist jedoch eine Gebühr für die Übertragung der recherchierten Informationen in die eigenen Computersysteme der Anwender. Zu diesen Systemen gehören zum Beispiel die Konstruktionssoftware von Imos, aber auch deren Wettbewerbsprodukte, zum Beispiel von OSD. Eine Datenübergabe an Branchenprogramme oder komplexere ERP-Systeme soll auch möglich sein. Wie hoch die Datenübertragungsgebühr sein wird, ob jede einzelne Datenübertragung in Rechnung gestellt wird, oder ob ein monatlicher Pauschalbeitrag anfällt, hat IFurn noch nicht bekannt gegeben.
Bohrbilder übernehmen
Die Schnittstelle von IFurn-Datensätzen zu den Konstruktionsprogrammen erlaubt die Übergabe von der geometrischen Beschreibung, zum Beispiel eines Beschlags, sowie Bohr- und Fräsbildern. Das erspart dem Anwender, alle Details selbst zu konstruieren. Er muss nicht mehr ausrechnen, wo die Beschlagbohrungen zu sitzen haben. Bei einem Topfband liefert der Beschlaghersteller über das IFurn-Portal beispielsweise die Bohrbilder für das Korpusteil und die Front mit. Der Konstrukteur braucht in seinem Konstruktionsprogramm lediglich vorgeben, auf welcher Höhe das Band sitzen soll, und die Software platziert die passenden Bohrungen und Fräsungen von selbst. Neben Geometriebeschreibungen, Bohr- und Fräsbildern übergibt das Portal auch visuelle Informationen. Wer beispielsweise im Rahmen eines Angebots ein fotorealistisches Bild erstellen möchte, erhält zu dekorativen Oberflächen entsprechende Bildinformationen.
Damit der Konstrukteur seine gewohnte Arbeitsumgebung nicht aufgeben muss, kann er von IFurn zu »MyFurn« wechseln und sich auf die Kataloge beschränken, die er bisher auch auf seinem Schreibtisch liegen hatte. GM
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