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Vom Trend zum Produkt

Bauelemente
Vom Trend zum Produkt

Nach der Präsentation der Markenkonzeption auf der letztjährigen Fensterbau stellte der zur Deceuninck-Gruppe gehörende Systemgeber Inoutic in diesem Jahr die ersten Produktinnovationen vor. Ein Überblick.

Zentraler Blickfang auf dem Messestand von Inoutic war ein riesiges 4,5 mal 4,5 m großes Buch, in dem der Kunststoffsystemgeber seine Produktneuheiten zusammengestellt hatte. Alle Entwicklungen sind jeweils einem der großen gesellschaftlichen Trends wie Alterung, Klimaschutz etc. zugeordnet. Diese Trends, so die Überzeugung bei Inoutic, signalisieren Veränderungen, auf die Unternehmen mit ihren Produkten frühzeitig reagieren müssen. Einige Beispiele:

Mehr Farbe. Mit dem Ausbau der Oberflächenkompetenz reagiert Inoutic/Deceuninck auf die zunehmenden Individualisierungswünsche der Kunden. Die neue »Deuctone«-Farbkollektion hat die Natur zum Vorbild. Sie bedient keine vergänglichen Moden wie den Schwarz-Weiß-Trend, sondern bietet ein universelles Farbsortiment mit einer hohen Kombinierbarkeit. Die »Decoroc«-Profilbeschichtung (ein Lackierverfahren, das Farbe und Struktur bringt), bietet zusätzliche Möglichkeiten der Individualisierung. »Titanium Plus« schließlich ist eine neuartige Alu-Optik für Kunststoff und richtet sich an designorientierte private und gewerbliche Bauherren. Das edle Aussehen wird durch Metallic-Pigmente erreicht, die in aufkaschierte Hochleistungsfolie integriert sind.
Hochwärmedämmende Profile. Mit dem »Passivhausprofil« reagiert Inoutic auf das Zukunftsthema Klimaschutz. Fenster mit Uw = 0,8 W/m2K sind mit dem Profil möglich. Die Ansichtsbreiten bleiben gering. Dies wird durch Polystyrol-Formteile in den Kammern und eine GFK-Armierung in Rahmen und Flügel erreicht. Die Varianten, die keine PS-Formteile enthalten, sind in Farbe erhältlich. Im Gegensatz zum Passivhausprofil sind die Kammern bei »Prestige hochwärmedämmend« ausgeschäumt. Damit wird Passivhaustauglichkeit in einem handelsüblichen Profil erreicht.
Innovative Produktdetails. Die barrierefreie »Komfortschwelle« von Inoutic ist eine Antwort auf den Wunsch nach freier Beweglichkeit. Wird die Balkontür geöffnet, so fällt die Schwelle automatisch als flaches Teil horizontal in eine ausgeformte Nische. Beim Schließen der Tür nimmt ein Stift das liegende Schwellenteil auf und bringt es wieder in eine vertikale Dichtungsposition.
Visionäre Ideen. Einen Blick in die Zukunft gewährt Inoutic mit der Studie »Intergralfenster«. Dieses Fenster ist nicht mit einer Isolierglasscheibe, sondern mit drei Einzelscheiben ausgestattet ist. Die Scheiben werden mit dem Flügel verklebt und führen zu einer hohen Stabilität bei schmalen Profilen. Noch im Laufe des Jahres sollen erste Fenster als Prototypen in Gebäude eingesetzt werden. HJG

Kompakt Inoutic/Deceuninck GmbH
Mit dem Verkauf an die belgische Deceuninck-Gruppe im Jahr 2003 wurde der Kunststoffsystemgeber Thyssen Polymer zu Inoutic. Deceuninck ist ein weltweiter Konzern, der sich auf Kunststofffensterprofile, Bauprofile, Dichtungen und Holzkompositprodukte spezialisiert hat. Das Unternehmen beschäftigt 2900 Mitarbeiter in über 75 Ländern. www.deceuninck.de/de/
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