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Tür-Qualität aus Gütersloh

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Tür-Qualität aus Gütersloh

Nachdem Huga Anfang 2013 von der Hörmann-Gruppe übernommen worden war, war es ruhig um den Türenhersteller aus Gütersloh geworden. Jetzt geht das traditionsreiche Unternehmen in die Offensive.

Die Huga Hubert Gaisendrees KG in Gütersloh ist ein Innentürenhersteller mit einer langen Geschichte: In diesem Jahr feiert das Unternehmen seinen 60. Geburtstag. 1956 von dem gelernten Zimmermann Hubert Gaisendrees gegründet, befand sich das Unternehmen bis 2012 in Familienbesitz. Mit der Übernahme durch die Hörmann-Gruppe 2013 wurde ein grundlegender Modernisierungsprozess eingeleitet. Das Ziel: Bis in fünf Jahren soll der Absatz um die Hälfte erhöht werden.

Kräftiges Wachstum angepeilt
In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass der Absatz von heute 200 000 Türelementen auf 300 000 gesteigert werden soll. Dafür hat das Unternehmen unter der Regie von Hörmann in den letzten drei Jahren rund 15 Mio. Euro investiert. So wurden zwei neue Produktionshallen gebaut, eine neue Versandhalle errichtet, Fertigungsprozesse optimiert und der Maschinenpark modernisiert. In der Konsequenz soll dies zu kürzeren Durchlaufzeiten und innerbetrieblichen Wegen führen, und damit letztlich zu einer Reduzierung der Lieferzeiten.
Geblieben, so die Aussage von Huga-Geschäftsführer Manfred Großjohann, ist der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens. So ist ein Alleinstellungsmerkmal von Huga-Türen die seit vielen Jahren bekannte »Durat«-Oberfläche. Hierzu werden melaminharzgetränkte Dekor- und Trägerpapiere auf einer Kurztaktpresse unter hoher Temperatur und hohem Druck direkt mit der Deckplatte verpresst. Das Ergebnis ist eine melaminharzgetränkte Kunststoffoberfläche, die deutlich widerstandsfähiger als die sonst üblichen CPL-Oberflächen ist. Sie entspricht von der Robustheit her im Prinzip einer Küchenarbeitsplatte und ist entsprechend stoß- und abriebfest, hitzebeständig und pflegeleicht. Durat-Oberflächen gibt es in glatt, sowie für ausgewählte Eiche-Dekore in Synchron- oder Strukturprägung.
Als weiteres Qualitätsmerkmal sieht man bei Huga konstruktive Details wie z.B. 25 mm starke Futterbretter, Bekleidungen aus MDF, breitere Rahmenverstärkungen im Türblatt, sechsfach verschraubte Schließbleche und nicht zuletzt die Montagefreundlichkeit der Zargen.
Türen in »Tischlerqualität«
Mit dem beschriebenen Qualitätsanspruch und einem Komplettprogramm aus Durat-, Lack-, Furnier- und Glastüren positioniert sich Huga im oberen Mittelfeld des Marktes. Huga bietet die Türen ansichtsgleich mit Funktionen wie Brand- und Rauchschutz sowie Einbruchhemmung an. Für einen noch robusteren Abschluss werden die Huga-Türblätter in Kombination mit Hörmann-Stahlzargen angeboten. Eigens dafür wurde eine Stahlzarge von Hörmann entwickelt, die sich wie eine Holzzarge ohne Verschrauben montieren lässt und Wandtoleranzen ausgleichen kann.
Glastüren erweitern das Angebot
Im Mai dieses Jahres hat Huga eine neue Glastürenkollektion auf den Markt gebracht. Durch das Programm »lite & light by Huga« können Partner Glas- und Holz-Innentüren aus einer Hand beziehen. Mit vier Designlinien und mehr als 90 Motiven erweitert Huga mit der neuen Kollektion »glas|form« sein bisheriges Glastürenprogramm um ein Vielfaches und greift dabei verschiedene Einrichtungsstile und aktuelle Gestaltungstrends im Wohnbereich auf.
Endkunden möchten sich beim Kauf von Wohnrauminnentüren so gut wie möglich vorstellen können, wie die Türen bei ihnen zu Hause aussähen. Deshalb unterstützt Huga seine Partner bei deren Ausstellungsplanung mit endkundenorientierten und möglichst realistischen Konzepten. Mit einem Gesamtkatalog und dem Planungshandbuch haben Verkäufer das gesamte Programm mit jeglichem Zubehör als kompakte Übersicht zur Hand, was die Beratung wesentlich erleichtert. Beim Einbau der Türen wirken sich die Qualitätsmerkmale in der Konstruktion positiv auf die Montage aus und sorgen für Zeit- und Kosteneinsparungen auf der Baustelle.

Huga als Teil der Hörmann-Gruppe

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Die im Januar 1956 durch Hubert Gaisendrees gegründete Huga Hubert Gaisendress KG produziert Türen und Zargen aus Holz und hat sich damit als Spezialist auf dem Markt für Wohnraumtüren etabliert. Dort, wo vor über einem halben Jahrhundert der Grundstein für die Produktion gelegt wurde – im ostwestfälischen Gütersloh – befindet sich auch heute noch das Werk. Seit 2013 zählt die Huga Hubert Gaisendrees KG zur Hörmann-Gruppe. Das angepeilte Wachstum soll u. a. durch Synergieeffekte erreicht werden, die sich aus der Zugehörigkeit zu Hörmann ergeben. Zu der Unternehmensgruppe gehören neben Huga auch der Objekttürenspezialist Schörghuber und der Sonnen und Insektenschutzhersteller Alukon. Im vergangenen Geschäftsjahr bilanzierte Huga einen Jahresumsatz von rund 40 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt 300 Mitarbeiter.
Huga beliefert den Holzfachhandel sowie Verarbeiter aus dem Tischlerhandwerk und dem Innenausbau. Ein beträchtlicher Anteil der Aufträge wird kommissionsweise in Stückzahl 1 gefertigt. Geschäftsführer von Huga ist Manfred Großjohann.
Huga Hubert Gaisendrees KG
33335 Gütersloh
Tel.: (05241) 973-0, Fax: -161

dds-Chefredakteur Hans Graffé durfte bei seinem Besuch in Gütersloh auch selbst Hand anlegen und sich von der viel beschworenen Montagefreundlichkeit der Huga Türen überzeugen.

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Huga-Geschäftsführer
»Türen von Huga heben sich im Markt durch Hochwertigkeit und Qualität ab«
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