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Raumspartüren von Küffner für barrierefreie Räume

Raumspartüren von Küffner für barrierefreie Räume
Raum für den Rollstuhl

Barrierefreie Sanitärräume: Bei der Sanierung eines Pflegezentrums in Bayern haben sich Raumspartüren von Küffner als die beste Lösung erwiesen.

Hohe Ansprüche hinsichtlich Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit waren zu erfüllen bei einem Projekt des Architekturbüros Kammerl + Kollegen aus Pfaffing, nördlich von Rosenheim. Die Generalsanierung des Pflegezentrums Lore-Malsch-Haus in Hohenbrunn bei München läuft seit 2019 und soll 2022 abgeschlossen sein. Gemeinschaftsräume, Cafeteria und Küche sowie die ersten 36 von 138 Appartements sind bereits fertiggestellt. Letztere werden mit barrierefreien Badezimmern ausgestattet, die von den Bewohnern auch mit dem Rollator oder Rollstuhl selbstständig und komfortabel genutzt werden können. Die Raumplanung in den Bädern mit einem lichten Türdurchgang von 900 mm, unter Berücksichtigung der Drückergarnitur, erforderte den Einsatz von platzsparenden Raumspartüren, um den Durchgang in das Bewohnerzimmer nicht zu begrenzen.

Falten spart am meisten Platz

Als Ergebnis eines Vergleichs zwischen unterschiedlichen möglichen Lösungen haben sich die Bauherren und die Architekten für die Raumspartüren von Küffner entschieden – eine Kombination aus Dreh- und Falttür: Das Türblatt besteht aus zwei Teilen, die vertikal durch ein Scharnier verbunden sind. Der Schnitt teilt die Tür nicht in Hälften, sondern im Verhältnis 2 zu 1, sodass die Tür im gefalteten Zustand nicht mehr als je ein Drittel der Blattbreite in beide Räume ragt. Die Tür lässt sich mit einem Rollator bzw. Rollstuhl barrierefrei passieren. Bewohnern mit kognitiven Einschränkungen und demenzerkrankten Menschen bleibt der Bedienungsablauf vertraut – im Gegensatz zur ungewohnten Schiebetür. Die Betätigung des Drückers zum Öffnen und Schließen der faltbaren Raumspartür ist vergleichbar mit der einer herkömmlichen Drehflügeltür. Zudem entfällt das aufwendige und unfallträchtige Manövrieren mit Rollator oder Rollstuhl. Der Türdrücker ist bei geöffnetem Türblatt von beiden Seiten des Durchgangs stets in erreichbarer Nähe.

Korrosionsbeständige Zargen

Die Küffner-Türen sind an Aluminiumzargen befestigt: dadurch eignen sie sich besonders gut für Feucht- und Nassräume. Die Zargen werden aus 80 % Sekundäraluminium hergestellt sowie aus Primäraluminium, das mit 100 % regenerativer Energie erzeugt wurde. Küffner wirbt mit einem nachgewiesenen CO2-Fußabdruck, der bei weniger als ein Viertel des globalen Durchschnitts liegt. Und am Ende des Lebenszyklus werden die Zargen vollständig in den Herstellungskreislauf zurückgeführt. -HN


Steckbrief

Küffner GmbH & Co. OHG

76287 Rheinstetten

Tel.: (0721) 5169–0,

Fax: –40

www.kueffner.de

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