Fachgerechtes Reinigen von Holzterrassen

Kärchern an der frischen Luft

Holzböden auf Terrassen werden immer beliebter. Doch sie brauchen Pflege: Spätestens nach drei Jahren steht eine Auffrischung an, denn Algen, Moose, Staub und UV-Strahlung haben das Erscheinungsbild des Bodens beeinträchtigt. Vor allem bei Nadelhölzern benötigt man einen speziellen Holzreiniger. Zuerst muss der Belag gut gewässert werden, etwa per Gartenschlauch mit Brausekopf. Während die Nässe einzieht, wird die Waschlösung angemischt. Zum Auftrag eignet sich eine Malerrolle mit langem Stiel. Dann einige Minuten einwirken lassen. Zum Abtrag der Verschmutzung dient eine Scheuersaugmaschine mit orangefarbenen Walzenbürsten. Ihre Polyamid-Borsten sind mittelhart und unterschiedlich lang. Die Härte ist ausreichend, um den Schmutz abzutragen, ohne das Holz zu beschädigen. Nach dem ersten Arbeitsgang sollte die Maschine gründlich mit Wasser gereinigt werden, denn die im Schmutz enthaltene Zellulose bildet einen klebrigen Schleim, der die Bürsten zusetzen kann. Das beste Ergebnis erzielt man, wenn man die Holzfläche stets nass hält – das heißt auch: nicht gerade am heißesten Sommertag arbeiten. Sofern das Reinigungsmittel umweltverträglich ist, kann das Schmutzwasser über die Kanalisation entsorgt werden. Nach dem zweiten Reinigungsgang mit der Maschine bleibt nur noch, die Reste des Schmutzlösers mit Wasser vom Boden abzuspülen. Je nach Holzart wird nach dem Trocknen ein geeigneter Oberflächenschutz aufgetragen.

Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH

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