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Geht dichtes Schieben?

Schallschutz bei Schiebetüren
Geht dichtes Schieben?

Schiebetüren ermöglichen eine komfortable, sanfte und nahezu lautlose Handhabung sowie mehr Bewegungsfreiheit im Raum. Rainer Hofer, Schulungsleiter bei Marktführer Jeld-Wen erklärt, was für guten Schallschutz und Komfort bei Schiebetüren zu beachten ist.

Im modernen Bauen gewinnen Schiebetüren immer mehr an Bedeutung. Im Verkaufsgespräch, bei der Beratung und Produktschulung sind Schiebetüren ein großes Thema. Steht im Wohnbereich nicht genügend Schwenkbereich für ein Türblatt zur Verfügung, kommen Schiebetüren gerne zur räumlichen Trennung zum Einsatz. Denn da die Schiebetür nicht auf und zu schwenkt, benötigt sie keinen Schwenkraum, der frei bleiben muss.

Schallschleusen verhindern

Konstruktionsbedingt bieten einfache Schiebetürausführungen einen weniger guten Schallschutz als normale Innenraumtüren. Gerade bei »vor der Wand laufenden« Türen ist dies so, denn hier wird der Abstand zur Wand zu einer Schallschleuse. Jeld-Wen bietet hier mit seinem Schiebetürbeschlag Silence eine gelungene Lösung an. Der Einsatz des Beschlags reduziert nicht nur Zugluft, Rauch und Geruch, sondern beugt auch Lärmeinflüssen vor. In Kombination mit einer Schallschutztür vom Typ 42 SK II kann diese Schiebetürlösung einen Schalldämmwert von bis zu Rw,R = 32 dB erzielen. Der Schallschutz wird über integrale Dichtungen in Laufschiene und Anschlagpfosten erreicht. Auf der Seite ohne Anschlagpfosten wird die Tür mithilfe eines auf der Wand bzw. Wandzarge montierten Rahmens mit Dichtungsprofil und einer auf die Tür angebrachten Auflaufschwelle abgedichtet. Als optionales Zubehör, und für ein Plus an Komfort, bietet Jeld-Wen eine Einzugsdämpfung an. Sie garantiert ein sanftes Öffnen und Schließen der Tür. Zusätzlich ist ein Schließblech zur Verriegelung erhältlich, dass entweder direkt auf der Wand montiert oder mit einer Durchgangszarge kombiniert werden kann. Das Schiebesystem wird zum Multitalent.

Schiebetüren im Schnellliefermodus

Auch Schiebetüren – und das ab der Losgröße 1 – sind Bestandteil des Liefersystems 5plus von Jeld-Wen. Bereits rund 85 % der bestellten Innentüren werden innerhalb extrem kurzer Fristen von fünf, zehn oder 15 Tagen produziert. Handwerker und Händler profitieren gleichermaßen von der überdurchschnittlich hohen Lieferzuverlässigkeit sowie der industriellen Expertise von Europas Branchenführer.


Rainer Hofer ist der Schulungsleiter von Jeld-Wen Deutschland. Er führt Montage- und Praxisschulungen im Bereich Türen und Zargen durch und hilft Handwerkern in allen Bereichen von Sonder- und Funktionstüren weiter.


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