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»Für mich passt es«

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»Für mich passt es«

Kirpal Eggert ist seit vier Jahren Franchisenehmer bei Portas. Warum ihm das richtig Spaß macht, hat er im Gespräch mit dds verraten.

Kirpal Eggert, Schreinermeister aus Bammental bei Heidelberg ist einer von rund 180 Portas-Fachbetrieben in Deutschland. Wie die meisten seiner Kollegen führte er zunächst eine klassische Schreinerei, bis zurückgehende Umsätze ihn dazu zwangen, sich nach Alternativen umzusehen. Durch Zufall erfuhr er über seinen Holzhändler, dass für seine Heimatregion die Portas-Vertretung zu vergeben ist und griff zu.

Wer sich mit Eggert unterhält, spürt sofort, dass er nach mittlerweile vier Jahren mit dieser Entscheidung absolut im Reinen ist. »Wissen Sie, heute kann ich im Gegensatz zu früher meinen Umsatz ziemlich exakt planen. Im Prinzip weiß ich bereits am Anfang des Jahres, was am Ende hängen bleibt.«
Viele kleine Aufträge
Was die Eckdaten seines Betriebes angeht, entsprechen diese annähernd einem idealtypischen Portas-Franchisenehmer. Eggert beschäftigt drei Mitarbeiter, für Auftragsspitzen kann er auf zusätzliches Personal zurückgreifen. 2009 erzielte er einen Umsatz von 450000 Euro. Kirpal Eggert: »Um das zu realisieren, müssen wir im Lauf eines Jahres über Messen, Internet, Anzeigenwerbung etc. rund 500 Adressen generieren. Daraus ergeben sich etwa 300 Termine bei Kunden vor Ort. Aus jedem zweiten Gespräch wird dann in der Regel ein Auftrag.« Rund 150 Aufträge wickelt Eggert demnach im Jahr ab. Er selbst ist dabei nicht produktiv tätig, Akquisition und Auftragsabwicklung halten ihn mehr als genug auf Trab.
Rund zwei Stunden plant er im Schnitt für ein Kundengespräch ein. Dabei werden die auszuführenden Arbeiten detailliert besprochen und der Kunde erhält direkt vor Ort ein verbindliches Fixpreisangebot. Eggert: » Angebote aus dem Büro heraus schreibe ich keine. Ich nutze die Chance vor Ort, um den Auftrag direkt mitzunehmen«. Um an 500 Kundenadressen zu kommen, gibt es von Portas eine klare Empfehlung an die Franchisenehmer: Rund neun Prozent des Jahresumsatzes sollten in Marketing und PR investiert werden. So ist Eggert pro Jahr u.a. auf zehn bis 15 Gewerbeschauen, Messen etc. präsent.
Das entscheidende Argument, warum sich jemand für eine Portas-Lösung entscheidet, ist übrigens häufig nicht der Preis. Die folienbezogene Innentür vom Portas-Betrieb ist nicht unbedingt billiger als eine neue Tür. Wichtiger aus Kundensicht ist offensichtlich, dass es keinen Staub und Dreck gibt, dass keine Zargen herausgerissen werden und die Angelegenheit in kürzester Zeit erledigt ist. Ähnlich verhält es sich bei den Treppenrenovierungen, dem Nachrüsten von Fenstern mit Aluverkleidungen etc. Eggert: »Mit den meisten Portas-Produkten bin ich nahezu allein am Markt und kann dementsprechend auch vernünftige Preise durchsetzen.« Der Zeit vor Portas trauert er nicht nach: »Jeder muss wissen, was er kann und was er will. Für mich ist dieser Weg der richtige.« HJG
»Meine anfänglichen Zweifel hatten sich nach dem ersten Jahr in Luft aufgelöst.« Kirpal Eggert

Hintergrund Zahlen und Fakten zu »Europas Renovierer Nr. 1«
Mit rund 500 Fachbetrieben in Europa sieht sich Portas ganz vorne im Renovierungsgeschäft.
1974 hatte Horst R. Jung die Idee, Innentüren durch die Ummantelung mit PVC-Folie zu renovieren. Das zu diesem Zweck gegründete Unternehmen ist heute ein Franchisegeber mit mehr als 500 Lizenznehmern in 13 Ländern Europas, davon 180 in Deutschland. Folienummantelte Türen und Zargen sind mit einem Umsatzanteil von etwa 40 Prozent nach wie vor das Hauptgeschäftsfeld von Portas. Daneben wurden jedoch viele weitere Renovierungslösungen ins Portfolio aufgenommen: Treppen und Möbelfronten (je ca. 20 Prozent vom Umsatz), Haustüren, Insektenschutzgitter, Alu-Vorsatzsysteme für die Nachrüstung von Fenstern und Wintergärten, Spanndecken, Gleitschienentüren, Badmöbel und Heizkörperverkleidungen. Der Umsatz von Portas lag 2009 bei 168 Mio. Euro.
Um Portas-Franchisenehmer zu werden, bedarf es einer Investition von rund 70000 Euro für Maschinen und Werkzeuge, Werbemittel etc. (Der Betrag kann über 60 Monate finanziert werden). Des Weiteren fällt eine laufende Gebühr von drei Prozent vom Umsatz an. Dafür erhält der Betrieb ein geschütztes Einzugsgebiet von rund 300000 Einwohnern. Er hat Zugang zu allen Produktlösungen und wird bei Marketing und Betriebsführung unterstützt. Ein typischer Portas-Franchisenehmer beschäftigt drei bis fünf Mitarbeiter und realisiert einen Umsatz von 500000 Euro pro Jahr.
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