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Fenster aus Goch

Bauelemente
Fenster aus Goch

Schoofs Fenster & Türen hat sich strategisch neu positioniert und viel Geld für neue Maschinentechnik in die Hand genommen. Jetzt bietet das Unternehmen seine Leistungen auch Kollegen aus dem Tischlerhandwerk an.

Viele Tischler und Fensterbauer stehen heute vor der Frage: »Investiere ich jetzt richtig in die Fertigung oder kaufe ich Fenster zukünftig zu?« Gaby Schoofs, Geschäftsführerin bei Schoofs Fenster & Türen im niederrheinischen Goch (www.schoofs-fenster.de) stand 2010 genau an diesem Punkt. Sie hat Geld in die Hand genommen und die maschinelle Ausstattung des 30-Mitarbeiter-Betriebes auf den Stand der Technik gebracht. Heute produziert Schoofs sehr effizient und bietet fünf Holz- und Holzalu-Systeme an, jeweils in 68, 80 und 92 mm. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Wintergarten- und Fassadenbau tätig.

Mit dieser »Flucht nach vorn« sehen sich Gaby Schoofs und ihr Partner Jo Trenkel, der seit diesem Jahr mit ihr gemeinsam den Betrieb leitet, sehr gut aufgestellt, um als Kooperationspartner für Kollegen zu fungieren. Mit der Präsenz auf der Ligna hat sich das Unternehmen erstmals aktiv als Zulieferer präsentiert. Vielen Gesprächen, so Jo Trenkel, folgte u.a. die Erkenntnis, dass der Wettbewerb auch in diesem Bereich hart ist und ohne optimal aufbereitete Verkaufsunterlagen gar nichts geht.
Partner für Kollegen
Einen großen Schub brachte ein Mailing an 1100 Betriebe in NRW, Niedersachsen und Hessen. »Dadurch kam es zu interessanten Aufträgen. Nicht nur von kleineren Tischlern, sondern auch von großen Fensterbauern, die gerade keine freien Kapazitäten hatten.« Für eine reibungslose Logistik arbeitet Schoofs mit einem Spediteur zusammen, der mit eigenem Stapler unterwegs ist. So wird der Aufwand für das Be- und Entladen minimiert. Für Jo Trenkel ein wichtiger Aspekt, wichtiger z. B. als die Frage, ob der LKW 100 oder 200 km fahren muss.
Schoofs macht rund 3,2 Mio. Euro Umsatz im Jahr. Das Zuliefergeschäft trägt 18 Prozent dazu bei, Tendenz steigend. »Unsere Stärke«, ist Gaby Schoofs überzeugt, »ist, dass wir die Bedürfnisse der Tischler aus eigener Erfahrung kennen und sie mit uns auf Augenhöhe zusammenarbeiten können. Bei uns wird jeder externe Auftrag wie ein eigener behandelt«. HJG
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