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Die Treppen des Jahres

Bauelemente
Die Treppen des Jahres

Das Fachportal Treppen.de sucht seit zehn Jahren die interessantesten Treppenanlagen seiner Mitgliedsfirmen. Das Ziel: einzigartige und besondere Treppenanlagen zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen. Aus über 400 Einreichungen filterte die vierköpfige Jury Siegertreppen in 14 Kategorien. Wir stellen sechs der Treppen mit Auszeichnung vor.

 

Surreales Farb- und Formenspiel
In der Kategorie »Transparenz« kommt die Treppe des Jahres aus Meran in Südtirol. Die gerade Kragarmtreppe aus Acryl wurde von Siller Treppen entworfen. Zu den Besonderheiten gehört neben der Materialwahl auch die Herstellung: Die Stufen wurden aus einem zusammenhängenden Stück Acryl geschnitten und sind komplett transparent. Um ein Verkratzen der Trittstufen zu verhindern, wurde auf jede Stufe eine Glasplatte aufgebracht. Die Konstruktion hält ungewöhnliche Lichtspiele bereit, da die Stufen wandseitig mit wechselfarbigen LEDs beleuchtbar sind. www.sillertreppen.com

 

 

Aus einem Stück Blech
Die Anerkennung »Treppe des Jahres – Innovation« erhielt der fränkische Treppenbauer Spitzbart für sein Modell »Cut it!«. Es besteht aus einem einzigen Stück unbehandeltem Stahlblech. Die Kontur wird mit einer Laserschneideanlage präzise herausgearbeitet – in Kombination mit ergänzender Stanz- und Biegetechnik. Durch raffiniertes Auffalten erhält die Treppe ihre dreidimensionale Form. Die Jury würdigt den Gestaltungs- und Konstruktionsansatz, der im Ergebnis durch eine klare und moderne Formensprache besticht. Ein geradliniges Stahlgeländer ergänzt die Treppenkonstruktion und greift das Design der Treppe auf. Die Treppenanlage ist sehr robust und pflegeleicht und spiegelt doch eine raue Natürlichkeit wider. Die Treppe kommt in modernen Raumkonzepten hervorragend zur Geltung.
www.spitzbart.de

 

Schlicht und doch markant
Wo klassische Material- und moderne Designwahl aufeinandertreffen, entstehen zeitlose Treppenkonstruktionen. Ein Beispiel dafür ist diese Treppe aus dem Hause Diehl Treppenbau, dem Sieger in der Kategorie »Zeitlosigkeit«. Die von geraden Linien gekennzeichnete Kragstufentreppe verbindet Holz mit einer besonderen Trittstufengestaltung: Nach vorne verjüngte Stufen aus Eichenholz-Dickfurnier mit weiß geölter Oberfläche verleihen der Treppe ein leichtes Äußeres und lassen sie fast schon schwerelos im Zentrum des Raums erscheinen. Als Handlauf kommt eine filigrane Edelstahlkonstruktion zum Einsatz. Die Treppe sitzt stabil auf einem raffiniert eingesetzten Stahlrohrträger. Mit ihrer Prämierung möchte die Jury die Treppenkonstruktion würdigen. Da freitragend, erfordert die Realisierung einer solchen Treppe eine außergewöhnliche Statik. www.treppenbau-diehl.de

 

 

Geradlinigkeit wirkt
Moderner Minimalismus trifft Handwerkskunst: Der Schreinerei Gorgeneck aus Trier ist mit ihrer auf eine klare Linienführung ausgerichteten Gestaltung einer Holztreppe in Faltwerkoptik der Sieg in der Kategorie »Geradlinigkeit« gelungen. Die reduzierte Gestaltung lenkt den Blick des Betrachters auf die Stufenführung. Hervorzuheben ist die scheinbar nahtlose Verbindung von Stufe und Setzstufe, die dem Hersteller gelungen ist. Die Treppenanlage basiert auf statischer Berechnung, verfügt über eine technische Zulassung und ist belastbar und robust für den Alltagsgebrauch geschaffen. Die aus Holz gefaltete Treppe sorgt durch ihr Äußeres sicher dafür, dass der ein oder andere Nutzer einen Augenblick länger verweilen wird. www.gorgeneck.eu

 

 

 

 

 

Nostalgie in modernem Wohnumfeld
Die Kategorie »Nostalgie« ist der Bereich, in dem moderner Treppenbau mit verspielten und zierenden Elementen arbeitet. So entstehen exklusive Stiltreppen. Die halbgewendelte geschlossene Treppenanlage wurde von Schmidmayer Treppenbau aus Söchtenau-Schwabering entwickelt. Der untere Treppenverlauf wurde bewusst ohne Lichtwange ausgeführt. So kommt die Lichtwange im oberen Treppenteil besonders gut zur Geltung und zieht die Blicke der Betrachter auf sich. Das Geländer der mit dunklen Holzstufen ausgestatteten Wendeltreppe wirkt mit seiner geschwungenen Formgebung, der geschmiedeten Füllung und dem Holzhandlauf auf moderne Art nostalgisch. Die Jury berücksichtigt die kunstvolle Verarbeitung der verschiedenen Materialien zu einer Einheit. Zudem würdigen die Juroren die hochwertige Konstruktion dieser Treppe, bei der das Antrittspodest über einen Stahlpfeiler die Last der oberen Decke trägt. www.treppenbau-schmidmayer.de

 

Extravaganter Blickfang
In imposanter Weise reflektiert diese Stahlwangentreppe als Blickfang einer Stadtvilla in Hamburg die Eigenschaften des Werkstoffs Stahl in Kombination mit Holz. Dem ausgefallenen Grundriss mit halb- und viertelgewendelten Verläufen entspricht die Innentreppe in ästhetischer Form mit elegant geschwungenen Radien. In der Kategorie »Moderne« wurde diese Stahltreppe von Treppenbauer MetallArt zum Sieger gekürt. Die Konstruktion fällt durch ihre Formgebung auf, die durch die brüstungshohen Flachstahlwangen und die glattflächige Untersichtsverkleidung entsteht. Der aufgesetzte Handlauf enthält eine raffiniert verbaute indirekte LED-Beleuchtung, was der Treppenanlage einen zusätzlichen ästhetischen Reiz verleiht. www.metallart-gmbh.de

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