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Ganzglasanlagen von GlasMarte: Bücher-Ei

Ganzglasanlagen von GlasMarte in der Bücherei Dornbirn
Bücher-Ei

Ein ovaler Pavillon voller Bücher ist die neueste kommunale Errungenschaft der Stadt Dornbirn in Vorarlberg. Die Ganzglasanlagen im Inneren des Gebäudes stammen von Glas Marte.

Seit Anfang des Jahres 2020 hat Dornbirn eine neue Stadtbibliothek. Ein Sonnenschutz aus rund 8000 vorgefertigten Keramik-Elementen in Form abstrahierter Bücherwände umkleidet die Außenfassade: Die Elemente, vertikal und schräg angeordnet wie Bücher im Regal, symbolisieren Inhalt und Funktion des Bildungshauses. Das Gitter ist im Abstand von 70 cm vor die Glasfassade montiert.

Der Pavillon wurde als solitäre, amorphe Form in einen kleinen Park gesetzt und steht in akzentuierendem Kontrast zu den rechtwinkligen Bauten der Umgebung. Der Zugangsweg des Gebäudes orientiert sich an einem bereits bestehenden Parkweg. Dieser setzt sich im Inneren des Bauwerks fort und verbindet es mit dem öffentlichen Raum. Der Weg führt innen zum zweigeschossigen, durch ein zentrales Atrium von Tageslicht durchfluteten Empfangsbereich. Die Freihandbibliothek ist auf zwei Ebenen um das Atrium angeordnet. Über eine Treppe gelangt der Besucher ins Untergeschoss. In der Nacht erzeugt die Fassade durch die Gebäude-Innenbeleuchtung den einladenden Eindruck eines offenen Raumes. Am Tage wirkt die Fassade als Beschattung. Dahinter liegt innen ein Kranz aus fächerartig angebrachten Holz-Alu-Fenstern mit Dreifachverglasung und zusätzlichen Lüftungsflügeln in den Arbeitsräumen.

»Eine Bibliothek ist heute weit mehr als nur ein Haus für Bücher«, erläutert Peter Nussbaumer, Partner und Projektleiter bei Dietrich Untertrifaller Architekten, die den ausgeschriebenen Wettbewerb gemeinsam mit dem Röthiser Architekten Christian Schmölz gewonnen haben. »Neue Medien, die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags sowie die damit verbundene Veränderung unserer gesamten Lese- und Kommunikationskultur haben dazu geführt, dass eine Bibliothek heute eine Art öffentliches Wohnzimmer ist, in dem neugierige Menschen mit ähnlichen Zielen zusammenkommen und sich mal zurückgezogen in die Materie vertiefen, mal miteinander ins Gespräch kommen können.«

Das Grundgerüst des Gebäudes ist ein Tragwerk aus Stahlbeton und Stahlbeton-Verbundstützen. Die Innenräume wurden gänzlich offen gelassen, sie werden lediglich durch GM Ganzglas-Anlagen strukturiert. Diese dienen beispielsweise als Windfang oder als Raumteiler. Dadurch wurde die Lichtdurchlässigkeit des gesamten Gebäudes erhöht, was alle Räume größer wirken lässt. Die edle Optik, die individuelle Gestaltung und die maßgenaue Anfertigung machen jede der Ganzglas-Anlagen von Glas Marte zu einem selbstverständlichen Teil des Raumkonzeptes, der – wie es sein soll bei gutem Design – dadurch auffällt, dass er nicht auffällt.

Glas Marte GmbH

A 6900 Bregenz

Tel.: +43 (5574) 6722-0, Fax: -55

www.glasmarte.at

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