Der dritte Opel Vivaro kommt von PSA

Ein komplett neues Auto

Seit 2001 lief der Opel Vivaro fast eine Million Mal vom Band. Nach dem Ende der Kooperation mit Renault-Nissan stellt PSA den Kompakttransporter zum Sommer 2019 neu auf die Räder.

Jens und Patricia Fritzsche, Freie Journalisten

Die dritte Generation des Opel Vivaro kommt im Sommer 2019 auf die Straße und fährt nun erstmalig unter PSA-Flagge vor. Die drei Längen von 4,6 m bis 5,3 m bieten zwischen 4,6 m3 und 6,6 m3 Ladevolumen, dazu eine Nutzlast über 1 400 kg. In einigen Ausführungen ist der Vivaro nur 1,9 m hoch und auch damit auch tiefgaragentauglich.

Damit die Zuladung leicht von der Hand geht, kann der neue Vivaro erstmalig mit vollautomatisch öffnenden Schiebetüren bestellt werden. Ein Fußkick unter das Fahrzeug genügt, damit die Türen öffnen. Dazu sind zahlreiche neue Assistenzsysteme an Bord: Head-up-Display, Rückfahrkamera, Frontkollisionswarner, Notbrems- und intelligenter Geschwindigkeits-Assistent sind nur einige davon. Standardmäßig werden im Vivaro die Vorderräder angetrieben. Das Traktionssystem IntelliGrip unterstützt durch fünf Fahrmodi das Vorankommen. Je nach Einstellung passt die Elektronik die Kraftverteilung und das ESP an und lässt– falls nötig – Schlupf zu. Dies ermöglicht eine Balance zwischen griffigen und durchdrehenden Rädern und damit die notwendige Traktion. Wer es noch rauer braucht, greift zum Baustellen-Set-up mit mehr Bodenfreiheit, Unterbodenschutz und optional Vierradantrieb des Offroad-Spezialisten Dangel.

Modernisiert wurde auch das Motorenangebot: Zum Start stehen ein 1,5- und ein 2,0-l-Turbodiesel mit 102 PS bis 177 PS zur Verfügung. Alle Triebwerke sind nach aktueller Euro 6d-TEMP Schadstoffklasse zertifiziert. 2020 folgt eine rein elektrische Variante. Die Wartungsintervalle von 50 000 Kilometer und der Einstiegspreis von 24 600 Euro netto machen den neuen Opel Vivaro auch wirtschaftlich attraktiv.