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Das Egger-Werk mit Verwaltungsgebäude am Stammsitz in St. Johann in Tirol (AT)
Egger

Umsatz von Egger wächst um 8 Prozent

Die Egger-Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol (AT) konnte die gute gesamtwirtschaftliche Lage im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2018/2019 (Stichtag 31. Oktober 2018) für sich nutzen. Sie schloss dieses mit einem konsolidierten Umsatz von 1,43 Mrd. Euro und einem bereinigten operativen Ergebnis (EBITDA) von 231,4 Mio. Euro ab. Auch beim Ausblick auf das zweite Halbjahr gibt sich der Holzwerkstoffhersteller optimistisch.

»Wir haben die Kapazitäten unserer 18 modernen Standorte gut ausgelastet und mit unseren nun bereits rund 9.600 Mitarbeitern diese zufriedenstellenden Umsätze und Erträge erzielt«, berichtet Thomas Leissing zum Bilanzstichtag. Der Umsatz der Gruppe stieg im ersten Halbjahr um 8,2 Prozent. Das bereinigte EBITDA kletterte gegenüber dem Vorjahr um 4,0 Prozent auf jetzt 231,4 Mio. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt mit 16,2 Prozent (Vorjahr: 16,8 Prozent) weiterhin auf einem gutem Niveau.

Den größten Umsatzanteil mit 76,5 Prozent erwirtschaftete Egger im Produktbereich Möbel und Innenausbau (Decorative Products). Die Umsätze dieses Bereichs sind in allen relevanten geographischen Märkten im Vergleich zum Vorjahr gewachsen und belaufen sich gesamt auf 1.222,6 Mio. Euro. Im Bereich Fußboden (Flooring Products) ist die Marktlage hingegen in Gesamteuropa unverändert schwierig. Dennoch ist es gelungen, die Mengen aus dem Werk Gagarin (RU) vor allem am russischen Markt zu erhöhen. Dadurch stiegen die Umsätze der Division auf 225,3 Mio. Euro (4,7 Prozent).

Für das zweite Halbjahr erwartet Egger eine stabile Entwicklung in allen europäischen Märkten und Russland. Die Erwartungen für den größten Produktbereich Möbel- und Innenausbau sind über alle Standorte stabil.

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