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Die IHM bietet in Halle C2 ein umfangreiches Weiterbildungs-und Informationsangebot, speziell für die Fachbesucher des Handwerks.
Foto: GHM

IHM: Neue Arbeitsformen und Produktionsmethoden in Halle C2

Als Gewerke übergreifende Leitmesse für das gesamte Handwerk weist die »Internationale Handwerksmesse« (IHM) der Branche und ihren Betrieben den Weg. Die Messe (13. bis 17. März in München) mit 1.000 Ausstellern aus 60 Gewerken vereint auf 74.000 m² Fläche Themen vieler Fachmessen in einer einzigen Veranstaltung.

Zu sehen ist u.a. der Einsatz neuer Werkzeuge wie Drohnen, 3D-Drucker und Co-Bots (Roboter, die z.B. auf visuelle oder akustische Signale reagieren). Gezeigt werden aber auch Softwarelösungen und digitale Assistenzsysteme für die Optimierung von Betriebsabläufen bis zur Positionierung des eigenen Unternehmens, das zeigen die IHM-Aussteller.

Das Weiterbildungs-und Informationsangebot für Fachbesucher aller Gewerke ist groß: In einer eigenen Halle, der C2 mit 10.000 m² Fläche, erleben sie Vorträge, Workshops, Beratungsangebote, Best-Practice-Beispiele, ein Forum sowie eine Lounge zum Netzwerken. Auch auf der IHM-Website wurde ein eigener Bereich für Fachbesucher eingerichtet, der Mehrwert bietet. (www.ihm.de/fachbesucher).

Unter dem Motto „Gestern | Heute | Morgen –Ist das noch Handwerk?“ wird am Stand des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) in Halle C2 die Entwicklung ausgewählter Handwerksberufe im Wandel der Zeitdargestellt: vom handwerklichen Ursprung bis hin zur Nutzung künstlicher Intelligenz. Darüber hinaus bietet das BMWi Beratungen zu Themen wie Existenzgründung und Fachkräftesicherung an.

Am selben Stand ist der Auftritt des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk zu finden, das Handwerksbetriebe bei der Umsetzung digitaler Produktions-und Arbeitsprozesse unterstützt, Beispiele zeigt und vielfältige Informationen liefert.

Auf der Themenfläche „Fokus. Ist das noch Handwerk?“ zeigt Martin Urbanek, Geschäftsführer des Handwerksbetriebs Vallovapor, wie mit weniger Personal mehr Aufträge erledigt werden. Er hat mit Programmierern die Software „open Handwerk“ entwickelt. Weiterer Vorteil: Arbeiten mehrere Gewerke zusammen, können sie sich über die Software koordinieren.

Durch Automatisierung können sich Handwerker aber auch Arbeiten ersparen, die sie ungern verrichten. Dazu muss nicht gleich der gesamte Betrieb verändert werden, schon kleine Schritte in Richtung Digitalisierung reichen aus, um ineffiziente Prozesse zu ersetzen. Wie, darüber kann man sich beim Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik (HPI) informieren, das auf der Themenfläche in Halle C2 Beratungen für Handwerksunternehmen aller Gewerke anbietet.