Homag Group mit Großanlagen erfolgreich

Die Homag Group, Schopfloch, konnte ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um 3,7 Prozent auf 937 Mio. Euro steigern (Vorjahr: 904 Mio. Euro). Der Auftragsbestand stieg zum 30. September 2018 auf 666 Mio. Euro (591 Mio. Euro), während der Auftragseingang in den ersten drei Quartalen die Marke von 1.041 Mio. Euro erreichte und sich somit gegenüber dem Vorjahreswert von 1.079 Mio. Euro um 3,5 Prozent verringerte. Ende September waren 6.605 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (6.316) in der Gruppe beschäftigt.

Das operative EBIT in Höhe von 65,2 Mio. Euro (72,4 Mio. Euro) wurde unter anderem von negativen Wechselkurseffekten und Konzernumlagen an Dürr beeinflusst. »Wir haben in diesem Jahr die Zukunftsfähigkeit der Homag Group weiter gestärkt«, erklärt der Vorsitzende des Vorstands Pekka Paasivaara. Dazu zählt die SAP-basierte Modernisierung der IT-Systeme, die Digitalisierung und die Erweiterung der Montageflächen in verschiedenen Werken. Im größten Werk in Schopfloch werde derzeit die Produktion reorganisiert, um für das stark wachsende Systemgeschäft gewappnet zu sein. Paasivaara betont: »Mit den bisher erreichten Effizienzsteigerungen sind wir noch nicht am Ziel, befinden uns aber auf einem guten Weg«.

In Nord- und Südamerika war die Geschäftsentwicklung insgesamt weiterhin positiv. In den USA verzeichnete Homag sogar ein zweistelliges Wachstum. Ähnlich gut lief das Geschäft in Europa, wo das Unternehmen vom starken Systemgeschäft mit Industriekunden profitiert hat und in Deutschland im zweistelligen Prozentbereich zulegen konnten. In China hat sich das Systemgeschäft hingegen nach den starken Jahren 2016 und 2017 vorübergehend beruhigt. »In unserem Fokus bleiben aber auch die Handwerkskunden, die zunehmend vernetzte und automatisierte Zellen aus unserem Portfolio nachfragen«, so Paasivaara weiter.