Für die Heilige Hütte

Der Furnierhersteller Alpi hat den Pavillon des Vatikans für die Architektur-Biennale 2018 mit Furnier und Schindeln ausgestattet, die eigens für das Projekt entwickelt wurden.

Der Vatikan nimmt zum ersten Mal an der Architektur-Biennale teil, die noch bis 25. November 2018 in Venedig stattfindet. Das MAP Studio Venedig baute dafür den Pavillon »Asplund« als Reminiszenz an den schwedischen Architekten Gunnar Asplund (1885 – 1940), einen der bedeutendsten Vertreter der skandinavischen Moderne. Dessen »Woodland Chapel«, eine Holzkapelle auf einem Friedhof in Stockholm, gilt als eines seiner Schlüsselwerke. Im Pavillon werden Asplunds Originalzeichnungen und Skizzen zu dieser Kapelle gezeigt.

Für die Ausstattung des Pavillons kamen Werkstoffe des Furnierherstellers Alpi zum Einsatz: Das Dach ist mit 9000 dunkelgrauen Holzschindeln gedeckt, einem experimentellen Material, das Alpi eigens für dieses Projekt entwickelt hat. Die dunklen Schuppen verleihen dem Gebäude eine geschlossene, geradezu wehrhafte Präsenz. Der Innenraum ist meditativ schlicht gehalten: Konstruktionselemente und Dachfenster sind dem Blick des Besuchers entzogen. Der Kontrast zwischen der dunklen Fassade und dem leuchtend hellen Interieur ist eine der zentralen architektonischen Aussagen des Bauwerks. Dafür wurde das von Piero Lissoni für Alpi entwickelte Furnier D.18.01 »Xilo 2.0 Striped White« eingesetzt.

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