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Meister der Werkstoffe

Innovative Werkstoffe bei der Materialagentur Raumprobe
Meister der Werkstoffe

Die Materialagentur Raumprobe arbeitet im Bereich Materialberatung und ist die führende Institution mit Materialausstellung und Materialdatenbank für Architekten, Planer und Baugewerbe. Ein Besuch bei Hannes Bäuerle, einem der beiden Gründer und Geschäftsführer.

Materialien als Kulturgut? Mitten unter Kulturschaffenden, oben auf den Höhen über dem Stuttgarter Talkessel in der Nähe des Pragsattels, ist die Materialagentur Raumprobe angesiedelt. Theaterhaus, Gospelforum – und nebenan können in der Materialbibliothek auf 2000 m² Ausstellungsfläche mehr als 50 000 Musterexponate sprichwörtlich begriffen werden. In einen alten Glasbau haben die Macher eine zweite Ebene als Stahlkonstruktion eingezogen – dieses Schlosserwerk wirkt durch seine statisch ablesbare Materialität.

Die Macher der Raumprobe genannten Institution sind Architekt Joachim Stumpp und Innenarchitekt Hannes Bäuerle. 2005 begannen die beiden zuerst auf begrenzteren Flächen mit ihrer haptisch erfahrbaren Sammlung. Schon im Studium hatte Bäuerle leidenschaftlich Muster gesammelt, später in einer Schreinerei gearbeitet, danach Maschinenbau studiert und schließlich zur Innenarchitektur gewechselt. Die ihn begleitende Komponente war stets das Material. Heute ist die Raumprobe im Bereich Materialberatung die führende Institution mit ihrer Materialausstellung und Materialdatenbank für Architekten, Planer und Baugewerbe in Europa.

Möchte ich als Innenausbauer einem Kunden die große Vielfalt der Materialoptionen zeigen, um dann eingegrenzt unter gestalterischen, aber auch funktionellen Aspekten wie Akustik, Brandschutz oder natürlichem Rohstoffeinsatz zu einer überzeugenden Wahl kommen, kann die Raumprobe eine gute Hilfe sein. Fünf Besprechungsräume erleichtern ein ungestörtes Entwickeln einer finalen Materialcollage.

Die »Anfasszination« überzeugt

Kommt eine hohe Materialkompetenz mit guter Verarbeitungstechnologie zusammen, entstehen ganz außergewöhnliche Oberflächen. Mit den starken Strukturen und dreidimensionalen Haptiken bedienen diese Werkstoffe den aktuell stark gestiegenen Bedarf nach wirklich sensitiven Oberflächen. Diese Materialien bieten mehr Erfahrung (sprichwörtlich) als glatte Surfaces und interaktive Screens mit ihrer reizarmen, glatten Oberfläche. Starke Strukturen und Reliefs sind stark im Trend. Auf den folgenden vier Seiten präsentieren wir ausgewählte Werkstoffe mit einer dreidimensionalen Wirkkraft. -HN


»Material verstehe ich erst, wenn ich es anfassen, anfühlen kann. Wenn ich verstanden habe, wie sich ein Material verhält, dann begreife ich, was damit machbar ist. Das kann kein Foto leisten!«

Hannes Bäuerle, Raumprobe

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