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Gelungene Integration

Innenausbau
Gelungene Integration

Als Inbegriff eines städtischen Wohngebäudes sehen die Architekten ihr klarlinig gestaltetes Gebäude am Berliner Hausvogteiplatz. Der Einbau modern-puristischer Türen der KTM Kleine Türen-Manufaktur aus Bocholt unterstreicht dies.

Das Wohn- und Geschäftshaus »Hausvogtei« direkt am Kopf des Hausvogteiplatzes in Berlin ist ein Beispiel für die Verbindung von praktischen Erfordernissen mit anspruchsvoller städtischer Architektur. Das Berliner Architektenbüro Nägeli Architekten entwarf ein Haus, das mit einem modernen klaren Stil die Geometrie des Hausvogteiplatzes aufnimmt.

Modern und hochwertig setzt sich der Stil des Gebäudes im Inneren fort. Um den feinen Purismus der Wohnungen zu unterstreichen, entschied sich der Bauherr bei den Türlösungen für das »Cube-Programm« von KTM Kleine Türen-Manufaktur. Modelle aus der Serie kamen auf der insgesamt 2500 Quadratmeter großen Nutzfläche des Hauses sowohl als Drehflügel- und Schiebetür sowie als Multifunktionstüren für Einbruch-, Brand- und Schallschutz zum Einsatz. Die Form ist bei allen Modellen auf das Wesentliche reduziert, erlaubt zugleich aber jede Freiheit der Raumgestaltung: Neben der Vielfältigkeit seiner Produkte ist das Besondere des Cube-Systems in erster Linie sein Flächenverbund von Wand, Tür und Zarge. Hier lenkt kein überflüssiges Element vom Wesentlichen ab.
Wirkung der Fläche
In den zehn geräumigen Wohnungen wurden bis zu 2,75 Meter messende, raumhohe Cube-Türen eingebaut. Durch ihre ungewöhnliche Höhe und die weiße Schleiflack-Lackierung im Farbton RAL 9010 verleihen sie den Räumen Offenheit und Weite und führen dadurch die Atmosphäre der Außenfassade innen fort. Da Tür- und Wandfarbe exakt aufeinander abgestimmt wurden, fügen sich die wandbündigen Türen in die Architektur ein und lassen die Flächen der Räume wirken. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Verwendung von »Under-Cover«-Türzargen von KTM. Sie verschwinden unsichtbar im Mauerwerk und können damit einfach aus dem Design ausgeblendet werden. Auf der Wand sind lediglich die flächenbündigen Türblätter zu sehen. Das Schließblech des Magnetschlosses ist von vorne unsichtbar in die Zarge eingelassen und dank des umlaufenden Dichtungsprofils gleiten die Türen sanft und nahezu geräuschlos ins Schloss. Da das Türblatt direkt an der Zarge anliegt, entstehen keine Lichtritzen zum Nebenraum. So lenkt nichts von der konsequent puristischen Formensprache ab. Als optischer Effekt sind die Türzargen auf einen flächenbündigen, in die Wand eingearbeiteten, zehn Zentimeter hohen Bodensockel aufgesetzt worden. Ihre Stabilität erhalten die Zargen durch einen speziellen »Under-Cover-Composite«, der die gleichen Elastizitätskoeffizienten besitzt wie Gipskarton und auf die dazugehörigen Spachtelmassen abgestimmt ist.

Hintergrund zu Bod’or KTM
Zwei Marken schließen sich zusammen: Die KTM Kleine Türen-Manufaktur aus Bocholt verbindet sich mit dem Schwesterbetrieb Bod’or. Unter dem neuen Namen Bod’or KTM wird das Unternehmen ab Januar 2013 Designtüren für den High-End-Markt produzieren. Auf der Messe »Bau 2013« in München präsentieren sich die Unternehmen erstmals mit neuem Namen und Logo. Während Bod’or international aktiv ist, beliefert KTM bis jetzt vornehmlich den deutschen Markt. Mit dem Zusammenschluss bündelt Bod’or KTM die Ressourcen und stellt die Marke KTM international auf.
Messe Bau, Halle B4, Stand 310
Kleine Türen-Manufaktur GmbH 46395 Bocholt Tel.: (02871) 2145-0, Fax: 174400 www.ktmbocholt.de
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