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Experiment Loft

Gestaltung
Experiment Loft

Fünf Kreative und ein Objekt: Angehende Gestalter für Möbel- und Innenräume von der Fachschule für Holztechnik Stuttgart haben gemeinsam die Einrichtung eines Lofts konzipiert und das Ergebnis im Stuttgarter Stilwerk präsentiert.

Sich neben der Ausbildung an der Fachschule für Holztechnik noch freiwillig einer weiteren Aufgabe zu widmen, ist eine ehrenwerte Sache. Für Martin Appich, Sibylle Heilemann, Gerhard Kröhn, Dirk Ostermann und Marcel Soukup war das selbst gewählte Projekt eine gute Einstimmung auf die anstehende Abschlussarbeit. Das Team hatte darüber hinaus viel Spaß an der gemeinsamen Arbeit, wobei es sicher nicht immer einfach war, die Impulse von fünf kreativen Köpfen unter einen Hut zu bringen!

Es standen mehrere Objekte zur Auswahl. Die Entscheidung fiel auf die ehemalige Goldfabrik in Gemmrigheim, die von zwei Parteien erworben wurde. Die Planung beschränkt sich auf die Stockwerke der rechten Gebäudehälfte. Die angehenden Gestalter für Möbel- und Innenräume hatten großes Interesse am neu eröffneten Stilwerk in Stuttgart. Beim Schlendern durch die Ebenen traf man auf den Gestalter Stefan König von Räume 711, Dependance der Schreinerei Gebert aus Neuenstein (vgl. dds 1/2007, Seite 53). Im Gespräch entstand die Idee eines gemeinsamen Projekts. Ziel sollte sein, den Bekanntheitsgrad des Berufsbildes »Gestalter für Möbel- und Innenräume« zu steigern und das Arbeitsfeld öffentlich aufzuzeigen. So kam es dazu, dass die Loft-Entwürfe des engagierten Teams bei Räume 711 einem geladenen Fachpublikum präsentiert wurden.
Fünf Köpfe, ein Entwurf
Die besten Ergebnisse sind rückblickend dadurch erzielt worden, dass es fünf verschiedene Lösungsansätze gab. Es sei zwar oft nicht einfach gewesen, vom eigenen Standpunkt abzurücken und sich von einem anderen Vorschlag überzeugen zu lassen; in dieser Planungsphase habe man allerdings am meisten voneinander gelernt. Es kam vor, dass eine gute Idee jeweils anerkennend von den vier anderen übernommen wurde. Oft wurden Vorschläge aber auch lange und wiederholt diskutiert, bis dann eine Lösung oder ein Kompromiss gefunden wurde, mit dem sich alle identifizieren konnten. Bei zu langen Diskussionen wurde demokratisch abgestimmt.
Jetzt widmen sich die fünf ihren Abschlussarbeiten, die im Juni an der Fachschule für Holztechnik Stuttgart präsentiert werden. Auf den genauen Termin weisen wir im Mai hin. JN
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