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Würth schraubt Umsatz auf 8,4 Mrd. Euro

1. Halbjahr 2021
Würth schraubt Umsatz auf 8,4 Mrd. Euro

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Eigener Strom: Würth investiert massiv in Photovoltaik auf einer Gesamtfläche von bis zu 28.000 Quadratmetern im Endausbau. Foto: Peter Petter

Die Würth-Gruppe verzeichnet im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz von 8,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 20,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro, ein Plus von 16,4 Prozent. Die ausländischen Gesellschaften schnitten mit 5,0 Milliarden Euro ab.

Starke Divisionen Bau und Metall

Der Umsatz der Divisionen Metall und Bau stieg im ersten Halbjahr 2021 insgesamt um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein starkes Wachstum mit 32,3 Prozent erzielten die Gesellschaften der Geschäftseinheit Elektrogroßhandel. Ebenso erfolgreich schnitt auch die Herstellung von elektronischen Geräten ab. Die eiSos-Gruppe wuchs um 34,1 Prozent.

Seit Ende 2020 steigt weltweit die Nachfrage nach Fertig- und Halbfertig-Produkten. Dies führt zu Produktionsengpässen, Lieferverzögerungen und damit zu steigenden Herstellungs- und Beschaffungspreisen.

Betriebsergebnis fast verdoppelt

Das Betriebsergebnis der Gruppe liegt im ersten Halbjahr 2021 mit 520 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahresniveau von 280 Millionen Euro. Der Pandemiebeginn 2020 hatte das Ergebnis vor allem im zweiten Quartal massiv belastet. Das kräftige Umsatzwachstum über nahezu alle Geschäftsbereiche hinweg, verbunden mit der Corona-bedingten Situation, dass nicht alle Kosten wie gewohnt anfallen, schlagen sich nun positiv im Ergebnis 2021 nieder.

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich im ersten Halbjahr 2021 um 2.626 auf 81.765 erhöht von 79.139 Ende des vergangenen Jahres. In Deutschland beläuft sich die Anzahl der Beschäftigten auf 24.971. Im Außendienst sind weltweit über 33.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

Zweistelliges Wachstum in Aussicht

Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, erklärt: Aktuell gehen wir für das Geschäftsjahr 2021 von einem zweistelligen Wachstum auf ein Umsatzvolumen von rund 16 Milliarden Euro aus, so Friedmann. Die Wirtschaft habe sich in den vergangenen Monaten erholt, die Corona-Infektionszahlen sänken und die Impfquote steige. Dennoch warne das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo vor einem Rückschlag aufgrund der Delta-Variante.

»Die aktuelle Situation ist sehr fragil. Wir müssen auf alles vorbereitet sein«, so der Sprecher weiter.


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