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Umsatzplus von 12,5 Prozent für Egger

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Umsatzplus von 12,5 Prozent für Egger

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In den österreichischen Werken in St. Johann in Tirol und Unterradlberg (Niederösterreich) hat Egger 2017/2018 in die Bereiche Veredelung und Logistik investiert Egger

Die Egger Gruppe aus St. Johann in Tirol verzeichnet 2017/2018 abermals neue Höchstwerte in ihrem Jahresergebnis. Der Umsatz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 12,5 Prozent auf 2.683,6 Mio. Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis (EBITDA) wuchs um 22,6 Prozent auf 445,8 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge übertraf mit 16,6 Prozent das Niveau der Vorjahre. Mit der weiterhin sehr hohen Eigenkapitalquote von 40,5 Prozent unterstreicht das Familienunternehmen seine Bonität. Die produzierte Menge an Rohplatten inklusive Schnittholz konnte auf 8,5 Mio. m3 (+6,5 Prozent ) gesteigert werden, was eine Vollauslastung aller primären Produktionskapazitäten bedeutet. Gruppenweit beschäftigte die Gruppe im vergangen Jahr durchschnittlich 8.765 Mitarbeiter.

Eine wachsende Rolle spielen außereuropäische Länder im Gesamtumsatz. In Südamerika und den weiteren Überseeregionen wurden 2017/2018 bereits 11,2 Prozent der Umsatzerlöse erzielt (Vorjahr: 7,6 Prozent). Einen wesentlichen Anteil an dieser Steigerung hatte das mit Oktober 2017 übernommene Werk in Argentinien. Die Umsätze des Marktes Westeuropa sowie der Märkte Zentral- und Osteuropa und Russland haben sich, laut Egger, stabil entwickelt. Einzig die politische Situation in der Ukraine und rückläufige Umsätze mit Fußböden in der Türkei zeigten negative Einflüsse, die aber durch Umsatzzuwächse in anderen Verkaufsgebieten der Region kompensiert wurden.

Den Schwerpunkt will Egger in den nächsten Jahren auf den Abschluss der laufenden strategischen Erweiterungsinvestitionen legen. Marktseitig rechnet die Gruppenleitung für alle europäischen Absatzmärkte, und auch für Russland, mit einer positiven Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation. Als herausfordernd werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund des bevorstehenden Brexits in Großbritannien sowie aufgrund der wirtschaftspolitischen Lage in der Türkei und nicht zuletzt wegen der Währungsinstabilität in Argentinien gesehen. Durch die Inbetriebnahme neuer Kapazitäten sowie durch die positive Entwicklung in Europa und Russland bei gleichzeitiger Verlagerung von Mengen aus schwächeren Regionen hin zu alternativen Märkten rechnet die Gruppe für das kommende Geschäftsjahr 2018/2019 mit einem weiter anhaltenden Umsatzwachstum.

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