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Möbelzulieferer Karl W. Niemann gerettet

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Möbelzulieferer Karl W. Niemann gerettet

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Der insolvente Möbelzulieferer Karl W. Niemann ist gerettet: Die Bremer Emotion Holztechnik GmbH hat den Spezialisten für kunststoffbeschichtete Möbelteile und Verbundwerkstoffe übernommen Foto: Emotion Holztechnik GmbH

Für den insolventen Möbelzulieferer Karl W Niemann aus Preußisch Oldendorf geht es weiter: Mit Wirkung zum 16. August hat die Emotion Holztechnik GmbH aus Bremen den Geschäftsbetrieb des Möbelzulieferers übernommen. Insgesamt 70 Arbeitsplätze konnten im Zuge dieser Investorenlösung erhalten werden.

»Es freut uns, dass wir nun auch die Muttergesellschaft übernehmen konnten. Karl W. Niemann ist ein Spezialist im seriellen Möbelbau und der Fertigung von Formholzteilen. Damit treiben wir unseren Wachstumskurs weiter erfolgreich voran und können Synergien optimal nutzen und stellen uns in unseren Produktionsmöglichkeiten noch einmal breiter auf,« erklärt Emotion-Geschäftsführer Dominik Entelmann.

Eine Schwestergesellschaft des Käufers aus der Emotion-Gruppe, die Emotion Warenhandels GmbH, hatte zum 1. Juli 2020 bereits den Geschäftsbetrieb der Tochtergesellschaft von Karl W. Niemann, die Niemann Formholztechnik GmbH & Co. KG (Getmold), erworben. Dabei konnten am Getmolder Standort alle Arbeitsplätze gesichert werden.

Die Emotion Warenhandels GmbH, zu der die Käuferin Emotion Holztechnik GmbH gehört, wurde 2008 gegründet und produziert seit 2012 vollständig in Deutschland. Als Hersteller und Onlinehändler mit der Marke Emotion-24 ist das Unternehmen in den Gebieten Badezimmermöbel, Waschtische mit Unterschränken, Garderobenmöbel und Whirlpools erfolgreich tätig. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 213 Mitarbeiter. In Bremen sind 107 Arbeitnehmer angestellt.

Karl W. Niemann gehört zu den führenden Herstellern von hochwertigen kunststoffbeschichteten Möbelteilen und Verbundwerkstoffen. Das familiengeführte Unternehmen fertigt Frontteile und Plattenware für namhafte große Möbelhersteller von Küchen, Schlafzimmern, Badmöbeln und Büros im In- und Ausland. Das Unternehmen hattea Aufgrund von massiven Liquiditätsschwierigkeiten am 6. März 2020 Insolvenz t beim zuständigen Amtsgericht Bielefeld beantrag. Rechtsanwalt Stefan Meyer wurde zum zum Insolvenzverwalter bestellt.

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