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Rehau-Materialien im Gestaltungswettbewerb: Meisterliche Unikate

Meisterschüler aus Ebern testen Rehau-Materialien im Gestaltungswettbewerb
Meisterliche Unikate

In einem gemeinsamen Gestaltungswettbwerb von Rehau und die Meisterschule Ebern haben 20 angehende Schreinermeisterinnen und -meister des Kursus 71 ihre Kreativität, Präsentationsfähigkeiten und ihr handwerkliches Können gleichermaßen unter Beweis gestellt.

Gefragt war ein mobiles und freistehendes Möbelstück aus Oberflächenmaterialien von Rehau, kombiniert mit Massivholz, Stahl, Alu, Beschlägen und Elektronik, das innerhalb von 40 Werkstattstunden gebaut werden kann. Zur Wahl standen die drei Kategorien »Stehen und Arbeiten im Homeoffice«, »1 + 1 = 3 – zwei Elemente, drei Funktionen« sowie »Taschenentleerer/Flurmöbel«.

Die Gewinner*innen und ihre Werke

Malte Hoppen hat mit seinem Stehpult Platz 1 in der Kategorie »Stehen und Arbeiten im Homeoffice« belegt: Der Steharbeitsplatz wird von einer filigranen Konstruktion aus Eiche und Messingrohren getragen. Die Arbeitsfläche besteht aus einem Materialmix von Mineralwerkstoff und polymerem Glaslaminat in der Trendfarbe »Menta«. Kleine, auf Filzstreifen laufende Schubkästen können den Krimskrams aufnehmen, der an einem Arbeitsplatz anfällt. Ein mittig angeordneter großer Schubkasten bietet Platz für Papier.

In der Kategorie »1 + 1 = 3« hat Sina Sarah Hitschmann sich mit ihrem Sideboard-ähnliche Möbelstück an die Spitze gesetzt: Es besteht aus einem Messinggestell, auf dem zwei Korpusse beweglich gelagert sind. Die Korpusse sind durch ihre außergewöhnliche Oberflächengestaltung ein echter Hingucker in jedem Raum. Durch die Kombination von hochglänzenden und matten Flächen aus »Rauvisio crystal Piano«, inszeniert als moderne Intarsienarbeit, entsteht die einzigartige Haut des Möbelstücks. Die beiden auf Gehrung gearbeiteten Korpusse sind auf handelsüblichen Schubkastenführungen gelagert und lassen sich nach links bzw. rechts ausfahren. Hier eröffnet sich dem Nutzer die Zusatzfunktion: eine ausklappbare Sitzbank zwischen den Korpussen, die zum Verweilen einlädt.

Platz 1 in der Kategorie Taschenentleerer/Flurmöbel hat sich Lukas Weß mit seinem Flurmöbel gesichert, das mit dem Kontrast zwischen Alt und Neu spielt: Er kombiniert einen historischen Balken aus einem Fachwerkhaus mit modernen Materialien. In die mit der Kettensäge aus dem rauen Balken geschnittenen Lücken sind geradlinig-exakte Korpusse und Tablare »gesteckt«. Sie dienen der Aufbewahrung der Dinge, die am Wohnungseingang anfallen.

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